Sechs weitere Wochen der Stadthalle Northeim

Stadt sagt längere Nutzung als Impfzentrum zu

Stadthalle Northeim
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Die Nutzung der Stadthalle Northeim als Impfzentrum soll vorerst um weitere sechs Wochen verlängert werden.

Northeim – Der Verwaltungsausschuss der Stadt Northeim hatte am 7. Dezember 2020 beschlossen, die Stadthalle für zunächst bis zum 30. Juni 2021 als Impfzentrum zur Verfügung zu stellen. Bürgermeister Simon Hartmann betont: „Es war und ist der Stadt Northeim ein wichtiges Anliegen, mit der Bereitstellung der Stadthalle einen aktiven und direkten Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu leisten.“

Leider sei die Impfkampagne aufgrund der nur sehr zögernd zur Verfügung gestellten Impfstoffe in den zurückliegenden Monaten nur schleppend vorangekommen. Der Landkreis hat deshalb die Stadt darum gebeten, die Stadthalle über den 30. Juni hinaus als Impfzentrum nutzen zu können. Auf Vorschlag Hartmanns hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Northeim dazu am Montag den Beschluss gefasst, die Stadthalle bis zum 15. August 2021 zuzüglich einer Nachlauffrist für den Rückbau als Impfzentrum weiterhin zur Verfügung zu stellen. Somit wäre ein Wiederanstarten des Veranstaltungsbetriebs in der Stadthalle ab Ende August möglich. Ende Mai wollen Stadt und Landkreis die Situation neu bewerten, um festzustellen, ob dies aufgrund der Pandemielage und der von Bund und Land gesetzten Rahmenbedingungen möglich sein wird. Dann soll auch entschieden werden, ob es zu einer weiteren Verlängerung kommen kann.

„Ich danke allen Beteiligten, die es ermöglicht haben, dass die Stadt Northeim einen aktiven und direkten Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leisten kann“, zeigt sich Hartmann zufrieden über den Beschluss des Verwaltungsausschusses. „Ich danke auch den Kulturschaffenden für ihr Verständnis hinsichtlich der Nutzung der Stadthalle als Impfzentrum und hoffe, dass wir mit der Entscheidung auch eine klare Perspektive für die geplanten und hoffentlich möglichen Veranstaltungen aussenden können.“

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel erklärt: „Ich hoffe, dass die Impfkampagne durch mehr Impfvakzine endlich an Fahrt aufnimmt und die Stadthalle so schnell es geht wieder als zentraler Veranstaltungsort unserer Kreisstadt genutzt werden kann.“

Stadt und Landkreis drängen dabei darauf, dass Bund und Land schnellstmöglich die Voraussetzungen schaffen, um möglichst bis zum Sommer allen ein Impfangebot zu machen und die Impfkampagne zum Abschluss zu bringen. Große Hoffnungen liegen dabei auf der Einbeziehung der Hausärzte in die Impfkampagne. „Dies wird ein wesentlicher Faktor sein, wenn man möglichst vielen Menschen bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot machen will. Außerdem hoffe ich, dass dadurch auch eine noch höhere Impfbereitschaft erreicht werden kann“, so Klinkert-Kittel.

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