Spezialisten für Hallenbau für Vorentwurfsplanung anfragen

Neue Entwürfe gefragt

+
Wie soll ein Nachfolgebau aussehen? Darüber wird immer noch diskutiert.

Northeim – Der Neubau der Schuhwallhalle ist weiter Bestandteil der politischen Diskussion. Jetzt werden neue Pläne eingefordert. Zunächst hatte die Verwaltung nach dem Auftrag des Rates einen Entwurf für einen Neubau der maroden Schuhwallhalle erarbeitet.

Dieser erschien dann zu teuer und aufwändig, so dass ein kostengünstiger und deutlich abgespeckter Vorschlag vorgestellt wurde. Die Kosten dafür wurden mit 13,6 Millionen Euro veranschlagt. Darin enthalten waren die Dreifeld-halle, zwei Gymnastikräume, eine Tribüne für 1.000 Zuschauer, die nach DIN erforderlichen Nebenräume und Sanitäranlagen sowie die Außenanlagen. „Wir haben hier sehr konservativ gerechnet“, betont Bürgermeister Simon Hartmann. Denn man müsse auch etwaige Kostensteigerungen bis 2021 einbeziehen. Der Verwaltungsausschuss hat nun am Montag beschlossen, dass man vor der Entscheidung über den Neubau, noch weitere Ideen zu einer möglichen Ausgestaltung haben möchte, da die Investition doch sehr groß für die Stadt sei. Deshalb wurde die Verwaltung nun beauftragt, noch weitere Vorentwürfe von Büros, die auf Hallenbauten spezialisiert sind, zeitnah einzuholen. Grundlage sind neben den Anforderungen an die Räume auch ein Kostenrahmen von acht Millionen Euro brutto. Nicht inbegriffen sind in diesem Paket die Gestaltung der Außenanlagen sowie die Planungskosten. Einen Zeitrahmen, bis wann die Vorschläge vorliegen sollen, gibt es nicht. „Wir werden uns jetzt zügig darum kümmern“, verspricht Hartmann, verweist aber auch darauf, dass er nicht sagen könne, wie ausgelastet die infrage kommenden Büros seien und wie schnell mit einer Antwort zu rechnen sei. Derzeit arbeite man an der Aufstellung des B-Plans. Außerdem werden in diesem Rahmen Gutachten zu umweltrelevanten Aspekten und zu Schallschutz in Auftrag gegeben. Im Bereich der Bahn seien auch hier Zauneidechsen zu erwarten. Bislang fehlt auch noch die Zusage, ob die beantragten Bundesmittel für den Neubau zur Verfügung gestellt werden. Hartmann rechnet hier mit einer Zusage bis Ende des ersten Quartals. Zudem sei man gerade im Gespräch mit dem Landkreis. Hierbei ginge es unter anderem um einen Investitions- und Betriebskostenzuschuss. Auch werde gerade erarbeitet, welche Betriebsform später die Schuhwallhalle haben soll. Doch auch der Landkreis warte auf ein klares politisches Signal. Da der Deutsche Handballbund der Stadt in Bezug auf die Schuhwallhalle eine Frist bis April gesetzt hatte, damit der Spielbetrieb in der Dritten Liga in Northeim in Zukunft fortgesetzt werden kann, plant der Bürgermeister die Verantwortlichen nach Northeim einzuladen. Im gemeinsamen Gespräch mit der Politik könne dann der Sachverhalt erklärt und erörtert werden. (rgy)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare