Polizei- und Feuerwehreinsätze am Wochenende

Sperrmüllbrand und Streitigkeiten

Feuerwehreinsatz Güterbahnhofstraße Sperrmüll
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Warum der Sperrmüll in Brand geriet, wird noch ermittelt.

Northeim – Zu einem Brand von Sperrmüll sowie Streitigkeiten kam es am Wochenende in Northeim. Zum Teil gab es Verletzte.

Der Brand wurde am Sonntag gegen 0.30 Uhr gemeldet. Der Sperrmüll lagerte an einem Mehrfamilienhaus an der Güterbahnhofstraße. Aus bislang unbekannter Ursache gerieten zwei Couchgarnituren, ein Sessel sowie ein Stuhl in Brand, die mit einer Folie gegen Regen abgedeckt waren. Eine 48-jährige Anwohnerin wurde wegen des Feuerscheins wach und sah den lichterloh brennenden Sperrmüll vor dem Haus. Mehrere Anwohner versuchten, das Feuer selbstständig zu löschen, ehe der Brand von der Freiwilligen Feuerwehr Northeim endgültig gelöscht werden konnte. Die Polizei und die Feuerwehrkräfte evakuierten das Gebäude. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet. Laut Polizei ist kein Gebäudeschaden entstanden. Der Sachschaden ist gering. Im Einsatz waren 15 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zu der Brandursache dauern an.

Zu Streitigkeiten, die mit Widerstand gegen Polizeibeamte endeten, kam es am 6. Mai gegen 20.45 Uhr in einer Spielothek an der Breiten Straße. Dort wurde eine 44-jährige Mitarbeiterin von einem 20-jährigen Kunden beleidigt, nachdem sie diesen aufgefordert hatte, nicht auf die Tasten eines Spielgerätes zu schlagen. Der Kunde wurde schließlich aufgefordert, die Spielothek zu verlassen. Da er sich weigerte, wurde die Polizei hinzugezogen. Der Kunde wurde von den Polizeibeamten aufgefordert, sich auszuweisen. Nachdem er sich weigerte, seine Personalien anzugeben oder einen Ausweis vorzulegen, kündigten die Polizeibeamten an, den Kunden zum Zweck der Identitätsfeststellung zu durchsuchen und diese Maßnahme nötigenfalls auch mittels Zwang umzusetzen. Der Kunde beleidigte daraufhin die Polizeibeamten und wehrte sich gegen die Maßnahme der Identitätsfeststellung. Bei der Durchsetzung der polizeilichen Maßnahme wurden sowohl der 20-Jährige als auch die beiden Polizisten (Alter 27 und 30) leicht verletzt. Der 20-Jährige wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen der Dienststelle zugeführt. Ihn erwarten nun unter anderem Strafanzeigen wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die verletzten Polizeibeamten (Kratzwunde, Hämatom, Prellung) konnten ihren Dienst nach ärztlicher Behandlung fortsetzen.

Am Samstag gegen 19.25 Uhr eskalierte aus bisher unbekannten ein Streit zwischen zwei Männern (25 und 42) an der Gardekürassierstraße. Dabei kam es zu einer angeblichen Drohung mit einem Messer und einem zur Verteidigung genutzten Einsatz eines Tierabwehrsprays. Die beiden Männer wurden nicht verletzt. Das Messer sowie das Tierabwehrspray wurden von der Polizei sichergestellt und entsprechende Verfahren gegen beide Männer eingeleitet.

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