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Spatenstich für neue KiTa

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Offizieller Baubeginn Kita Martinsgraben
Offizieller Baubeginn: Mit Bürgermeister Simon Hartmann (9.v.r.) freuen sich die geladenen Gäste aus Rat, Verwaltung und beteiligten Firmen sowie die VertreterInnen der Elternschaft und das künftige Leitungsteam. © Reinhard Hoppenheit

Northeim – Der Startschuss für den Bau der neuen KiTa in Northeim ist jetzt mit dem ersten Spatenstich am Martinsgraben vollzogen worden. Bereits im Herbst 2023 soll sie eröffnet werden. Mit einer Investition von 5,8 Millionen Euro handelt es sich um das größte Hochbauprojekt der Stadt innerhalb der vergangenen zehn Jahre.

Bürgermeister Simon Hartmann freute sich, dass es nach mehrmonatiger Vorbereitung nun soweit ist: Für bis zu 80 Kinder entstehen je zwei Krippen- und Kindergartengruppen, die räumlich deutlich großzügiger zugeschnitten sind, als es die Vorgaben erfordern. Hartmann betonte, dass der Schwerpunkt für die Stadt Northeim auf der Schaffung neuer Betreuungsplätze liege, weil der Bedarf da sei. In diesem Zusammenhang wies er auf die über 30.000 angewachsene Einwohnerzahl und die Attraktivität der Stadt durch den Zuzug junger Familien hin. Die neue Kindertagesstätte sei eine große Bereicherung für die Stadt Northeim. Sie trage dazu bei, dass man der Verpflichtung auf Erfüllung des Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz weiterhin nachkommt. Das werde auch dadurch deutlich, dass die Stadt hier nicht nur als Bauherrin fungiere, sondern die KiTa später auch in eigener Trägerschaft führen werde.
Der ambitionierte Zeitplan sieht eine Eröffnung der Einrichtung im Herbst kommenden Jahres vor. Dann stehen neben den Gruppenräumen zusätzlich ein Ruheraum, ein Werkraum und ein Bastelraum für die Jüngsten zur Verfügung. In der Küche wird das Essen täglich frisch zubereitet, und es gibt einen separaten Speisesaal. Die Räume für das Personal sind ebenfalls großzügig bemessen. Die Immobilie verfügt über die modernste technische Ausstattung, eine Geothermie gespeiste Wärmepumpe sorgt für die Raumheizung, die Lüftungsanlage zur ist mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet, und das Sonnenlicht wird über eine Photovoltaikanlage genutzt. Auch eine spätere optionale Umnutzung des Objektes ist bei der Planung berücksichtigt worden. 
 Zum Abschluss seiner Ausführungen würdigte Hartmann das konstruktive Zusammenspiel und die Unterstützung aller Planungsbeteiligten. 
Für Harald Rode, den zuständigen Dezernenten des Landkreises für Jugend und Soziales, ist eine funktionierende Infrastruktur die Lebensader jeder Gemeinde: Dazu gehöre auch die Bereitstellung von Betreuungsplätzen. Das sei der Stadt Northeim in der Vergangenheit immer gut gelungen. Weiterhin ist für Rode ein ausreichendes Angebot von Betreuungsplätzen unabdingbar sowohl für die Chancengleichheit bei den Jüngsten als auch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei den Eltern. Im Namen des Landkreises wünschte er der Stadt für die Realisierung des Projektes gutes Gelingen. 

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