Tag der offenen Tür in der Russischen Schule Northeim

Zu Besuch im "Teremok"

+
Spiele und Kreativität gehören zum Lernkonzept an der Russischen Schule.

Northeim – Die Russische Schule „Teremok“ in Northeim der Deutsch-Russischen Gesellschaft Göttingen bietet Kindern jeden Dienstag ab 15.30 Uhr die Möglichkeit, mehr über die russische Sprache und Kultur zu erfahren. Neugierige konnten vergangenen Dienstag beim Tag der offenen Tür hineinschnuppern.

Mit einem kleinen Rätsel auf Russisch, das einigen Kindern schon sehr leicht, anderen schwerer fällt, erfahren sie, was in den nächsten zwei Stunden auf sie zukommt. Da es sich um ein Gedicht handelte, ist eine Übersetzung schwierig, aber sinngemäß fragt die Lehrerin „Wer oder was hat einen sehr langen Hals, der bis zum Dach reicht, und ist braun-gelb gefleckt?“. Passend zur Lösung werden Bastelbögen mit einer Giraffe ausgeteilt, die mit Bastelkleber, Buchweizen und Maismehl bunt verziert werden. „Wir nehmen uns in jeder Stunde einen Buchstaben vor. Dazu passend werden Märchen erzählt und gebastelt“, erklärt Lana Spreitz, Leiterin der Schule und zweite Vorsitzende der Deutsch-Russischen Gesellschaft, das Lernkonzept. So lernen die Kinder nicht nur die kyrillischen Buchstaben, sondern erhalten direkt eine Eselsbrücke zu ihnen, die über Geschichten, Beispielworte und russische Volks­lieder gefestigt wird. Benannt ist die Schule nach dem russischen Märchen vom Teremok, dem wertvollen Holzhäuschen, in dem alle Tiere des Waldes willkommen sind. Erst als der Bär auch hinein will, aber nicht passt und auf das Dach klettert, bricht es zusammen. Aber gemeinsam bauen die Tiere ein noch größeres und schöneres Haus auf. Ebenso sind immer neue Kinder in der Schule, die in der Martin-Luther-Schule in Northeim untergebracht ist, willkommen. Das Angebot richtet sich zwar hauptsächlich an Kinder, die die Sprache ihrer Eltern oder Großeltern kennenlernen wollen, aber auch solche ohne russischen Familienhintergrund. (sth)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare