1. leinetal24
  2. Lokales
  3. Northeim

Qualitätsmanagement in der Kita

Erstellt:

Kommentare

Sonja Peters (2.v.l.) freut sich mit ihrem Team des Corvinus-Kindergartens, dass die langjährigen Investitionen in das Qualitätsmanagement jetzt auch offiziell anerkannt sind. Sonja Ahrens (l.) überreichte das begehrte Gütesiegel „BETA“.
Sonja Peters (2.v.l.) freut sich mit ihrem Team des Corvinus-Kindergartens, dass die langjährigen Investitionen in das Qualitätsmanagement jetzt auch offiziell anerkannt sind. Sonja Ahrens (l.) überreichte das begehrte Gütesiegel „BETA“. © Hoppenheit

Northeim – Evangelische Kindertageseinrichtungen in Niedersachsen engagieren sich seit vielen Jahren in der Qualitätsentwicklung und -sicherung ihrer Arbeit. Dabei wird es immer wichtiger, die erreichten Standards und das evangelische Profil einer Einrichtung auch nach außen hin sichtbar zu machen. 

Dieser Thematik hat man sich im Northeimer Corvinus-Kindergarten bereits vor Jahren angenommen, ein bundesweit einheitliches Qualitätsmanagement-System eingeführt und sich hierfür zertifizieren lassen. Als erste der 14 Einrichtungen des evangelisch-lutherischen Kindertagesstättenverbandes Leine-Solling wurde dem Corvinus-Kindergarten das begehrte bundeseinheitliche Gütesiegel „BETA“ verliehen. Hinter „BETA“ verbirgt sich die Bundesvereinigung evangelischer Tageseinrichtungen, die in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Institut für Qualitätsentwicklung die Möglichkeit bietet, ein „Evangelisches Gütesiegel“, angelehnt an internationale Normen, zu erlangen. Der Corvinus-Kindergarten ist nun in guter Gesellschaft mit weiteren circa 1 650 zertifizierten Kindertagesstätten. Aus Anlass der Verleihung des Gütesiegels hatten der Kindergarten und der Kindertagesstättenverband zu einem Empfang eingeladen. Zunächst begrüßte Einrichtungsleiterin Sonja Peters die Gäste und ließ den Zertifizierungsprozess noch einmal Revue passieren. So waren 37 Themen des Kindergartenalltags vom Mitarbeiterteam einschließlich deren Umsetzung zu bewältigen und die Ergebnisse extern begutachten zu lassen. Erschwerend in dieser Zeit kamen die Belastungen der täglichen Arbeit durch die Corona-Pandemie hinzu. Peters bedankte sich dafür ganz herzlich bei ihrem Team und allen anderen Beteiligten. Unabhängig von der Zertifizierung gibt es aber auch einen Wehrmutstropfen für Peters: die immer weiter ausufernde Bürokratie, hier die Dokumentationspflichten, weil die dafür erforderliche Mehrzeit nicht zur Verfügung steht. In Ihrer Laudatio betonte Dr. Eva Berns, zuständige Bereichsleiterin bei der Diakonie, deren Laudatio abwesenheitsbedingt von Sonja Ahrens vom Kindertagesstättenverband vorgetragen wurde, dass heute ein Qualitätsmanagementsystem für eine qualifizierte Pädagogik unerlässlich ist. Es gibt Sicherheit für die interne Zusammenarbeit, aber auch mit den Eltern, und es erklärt die Grundlagen und Strukturen der Beziehungsarbeit mit den Kindern.In ihrem Grußwort betonte Iris Weber, pädagogische Leiterin des Kindertagesstättenverbands, die Qualitätsentwicklung sei der Schlüssel für eine erfolgreiche pädagogische Arbeit. Dem Kita-Team wünschte sie in diesem Sinne viele Schlüsselmomente, zumal die Zertifitizierung keine einmalige Angelegenheit ist. Alle fünf Jahre wird der Qualitätsentwicklungsprozess daraufhin überprüft, ob das Gütesiegel weiterhin erhalten bleibt.In weiteren Grußworten gratulierten Elternvertreter und Kirchenvorstand dem Kindergartenteam zur Auszeichnung und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit, die durch das Gütesiegel jetzt auch nach außen hin sichtbar wird.Musikalisch umrahmt wurde die kleine Feierstunde vom Corvinus-Organisten Christian Hetterich-Dähn.

Auch interessant

Kommentare