Naturwissenschaften vom Kindergarten bis in die Sekundarstufe lernen

Kinder als Forscher

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Pädagogen probieren die Experimentierkästen zum Magnetismus aus.

NORTHEIM (rgy) – Naturwissenschaftlich arbeiten und denken lernen, das können Kinder schon im Kindergarten. Sinnvoll ist es dann, auf den ersten Erfahrungen mit eigenen kleinen Experimenten in der Grundschule und später in der Sekundarstufe aufzubauen. Die Universität Münster hat dazu ein Spiralcurriculum erarbeitet, das in der vergangenen Woche Pädagogen aus verschiedenen Einrichtungen in der Martin-Luther-Schule vorgestellt wurde.

Schulleiterin Andrea Kamrowski und St. Sixti-Hagenstraße-Kindergartenleiterin Astrid Damm warben bei den Kollegen für das Projekt und boten entsprechende Schulungen im Umgang mit den Versuchskästen an. Das erste Spiralcurriculum befasst sich mit dem Thema Magnetismus. Es beginnt im Kindergarten mit ersten leichten Übungen, wie zum Beispiel zwei Holzfiguren, die sich mittels Magneten an den Händen anziehen oder auch abstoßen. Für die Primarstufe gab es unter anderem erste Versuche zu der Stärke von Magneten und zur Anziehungskraft der Pole. Im Versuchsaufbau für die Sekundarstufe standen dann Elektromagneten im Mittelpunkt. Die Pädagogen konnten sich von der unkomplizierten Vorgehensweise mit den Versuchskästen selbst überzeugen. „Bei dem Arbeiten mit den Versuchskästen wird aber nicht nur das naturwissenschaftliche Denken der Kinder gefördert, sondern auch die Sprache“, erklärt Kamrowski die Vielseitigkeit, „Magnete kleben nicht, sie ziehen sich an.“ Die Erfahrungen der bislang am Projekt beteiligten Kooperationspartner (Martin-Luther-Schule, Gymnasium Corvinianum, Städtische Kita Ostpreußenstraße, St. Sixti Kitas Südstadt und Hagenstraße sowie die Kita Hammenstedt) seien durchweg positiv. Das Projekt könne auf die unterschiedlichsten Arten im Kindergarten- und Schulalltag eingebunden werden. Weitere Interessenten können sich noch bis 20. November bei der Martin-Luther-Schule oder im Kindergarten St. Sixti Hagenstraße anmelden.

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