Münsterplatz kann umgestaltet werden / Vertrag unterzeichnet

Neuer, schöner, besser

An der Neugestaltung des Münsterplatz Beteiligte
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An der Uhr vor der KSN wird über die Pläne informiert: Über den Startschuss freuen sich (von links) Daniel Sorrebes, Tonio Trüper (beide Landschaftsarchitekturbüro TGP), Simon Hartmann, Bauamtsleiter Frederik Backhaus, Andreas Vieweg und Andreas Krause-Hedenus.

Northeim – Schöner und anziehend soll er werden: der Northeimer Münsterplatz. Schon lange ist die Umgestaltung des vor allem für Veranstaltungen genutzten Platzes in der Diskussion, jetzt tut sich etwas. Nachdem im November 2020 der Sieger des Architektenwettbewerbs zur Umgestaltung des Münsterplatzes von einer 16-köpfigen Jury gekürt wurde, hat nun das siegreiche Landschafts­architekturbüro Trüper, Gondesen und Partner aus Lübeck den Vertrag zur Umgestaltung offiziell unterzeichnet. 

Nun ist es offiziell: Bürgermeister Simon Hartmann (rechts) und Landschaftsarchitekt Tonio Trüper unterzeichnen den Vertrag zur Umgestaltung des Münsterplatzes.

„Das ist ein bedeutender Platz für Northeim und die Region, der nun zu neuer Blüte geführt wird“, betonte Bürgermeister Simon Hartmann und ergänzte, dass sich die Stadt auf einen ganz besonderen Münsterplatz freuen dürfe. Laut Landschaftsarchitekt Tonio Trüper soll der Platz nicht nur einen neuen Boden aus Stein und Sand, sondern auch neu gruppierte Bäume, Rundbänke und Spielelemente für Kinder bekommen. Das Highlight wird jedoch das illuminierte Wasserspiel sein. Der Münsterplatz soll, so seine Vorstellung, der „Kristallisationspunkt der Altstadt“ sein. Das wichtigste Ziel sei allerdings, wieder Leben auf den Platz zu bekommen, auch außerhalb von Veranstaltungen. Dreimal war er nun schon in Northeim zu Besuch, „aber ich habe hier nie jemanden auf dem Rasen liegen sehen“, gibt er ein Beispiel, dass der Münsterplatz in seiner aktuellen Form nicht wirklich gut von den Bürgern und Gästen Northeims angenommen wird. 
Um den Menschen einen Vorgeschmack auf den neuzugestaltenden Mittelpunkt der Innenstadt zu geben, wurden an der Uhr vor der KSN Infotafeln befestigt, die über die Planungen Auskunft geben. Zudem soll ein Online-Tool der Stadt eingerichtet werden, das aktuell über den Baufortschritt informiert, berichtet Andreas Krause-Hedenus von der Stabsstelle Städtebauförderung.
Bis jedoch die Bagger an­rücken und sich sichtbar etwas auf dem Münsterplatz tut, dauert es noch. „Es ist ein langer Prozess im Hintergrund“, erklärt Trüper. Wenn es keine Verzögerungen gibt, können in der zweiten Jahreshälfte 2022 die Ausschreibungen und, je nach Bewerbungslage, auch die Vergaben erfolgen. Der früheste Baubeginn ist somit Ende 2022. Dann müsse etwa mit einem Jahr Bauzeit gerechnet werden. „Vielleicht kann der Weihnachtsmarkt 2023 dann auf dem neuen Münsterplatz stattfinden“, hofft Andreas Vieweg von der Stabsstelle Städtebauförderung auf einen reibungslosen Ablauf.

So soll der neue Münsterplatz aussehen.

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