Begeisterte Triathleten: Christa und Günter Tondock aus Northeim

„Mit einem Lächeln ins Ziel“

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Immer sportlich unterwegs: Günter und Christa Tondock.

NORTHEIM (rgy) – Gerade sind Christa und Günter Tondock erfolgreich vom Volkstriathlon am Sundhäuser See zurückgekommen. Die beiden Northeimer Sportler belegten in ihren Altersklassen W55 und M65 jeweils den ersten Platz. Was den Reiz ausmacht, sich auch noch im Alter mit Rad, per pedes und im Wasser sportlich zu messen, bringt Günter Tondock auf folgende Formel: „Lebendigkeit plus Abenteuer gleich Lebensfreude.“

Obwohl Günter Tondock (65) schon in Altersteilzeit ist, hat er sich keinesfalls aufs Altenteil zurückgezogen und die Füße hochgelegt. Im Gegenteil: Gemeinsam mit seiner Frau Christa (57) ist er ständig sportlich unterwegs. Laufen und schwimmen haben die beiden schon immer gern gemacht. Seit 2001 laufen sie regelmäßig Marathon, anfangs mehrere im Jahr, inzwischen meist einen. Denn seit 2008 haben sie ihren sportlichen Schwerpunkt auf den Triathlon gelegt. Zu diesem vielseitigen Sport sind sie per Zufall gekommen. „Sportfreunde haben einen Schwimmer für die Staffel gesucht und mich gefragt, ob ich in Förste mit antrete“, berichtet Günter Tondock. „Da wurde auch mein Interesse geweckt und ich habe ebenfalls angefangen“, ergänzt seine Frau. Das ganze Drumherum habe ihnen dann so gut gefallen, dass sie Lust auf weitere Triathlon-Wettbewerbe bekommen haben. „Da kam der Junge bei mir wieder durch“, erinnert sich Günter Tondock an die erste Teilnahme. Laufen und Schwimmen konnten sie bereits gut, nun galt es, noch die dritte Disziplin Radfahren auszubauen. „So ein Triathlon ist einfach immer aufregend, schon allein bei den Wechseln kann so viel passieren, findet man schnell sein Fahrrad wieder, Helm, Schuhe, Startnummer und alles weitere müssen in Windeseile angezogen beziehungsweise angebracht werden“, ist sich das Ehepaar über den Reiz einig. In ihrer Altersklasse belegen die beiden oft die vorderen Plätze. Gefallen finden sie aber auch daran, dass bei den Veranstaltungen immer viele junge Teilnehmer sind. Es sei bei den Triathleten wenig Überheblichkeit im Spiel, da jeder seine schwache Disziplin hätte, loben die beiden Sportler das Miteinander unter den Aktiven. Bei ihnen „ist noch etwas Ehrgeiz dabei, auch wenn man es im Alter langsamer angehen will, denn wenn man es übertreibt, stellt sich schon das ein oder andere Zipperlein ein“. „Ich möchte immer mit einem Lächeln im Ziel ankommen“, erklärt Christa Tondock. Bei einem Volkstriathlon gehen die beiden über 700 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Am kommenden Wochenende wollen sie diese Distanzen in Göttingen wieder absolvieren. Doch sportlicher Höhepunkt für beide war der Hamburg-Triathlon mit 2.800 Startern, dort ging es auch über die olympische Distanz. Günter Tondock schaffte es bis auf den zweiten, Christa auf den achten Platz. Die beiden trainieren fast täglich, „ohne Sport fehlt uns etwas und selbst im Urlaub wird nicht gerastet, da gehen wir gern vor dem Frühstück schwimmen, dann schmeckt es besser“. Das Wohlgefühl nach einer Trainingseinheit ist ihre Motivation, erklären sie.

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