Produktion ruht bis Freitag

Massentest bei Breckle

Coronavirus
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Symbolbild.

Landkreis Northeim – Einen Massentest auf das Coronavirus hat es am Dienstagabend, 23. Februar, bei Breckle in Northeim gegeben, nachdem 16 Beschäftigte des Betten- und Matratzenherstellers positiv auf das Virus getestet worden waren. 150 Beschäftigte wurden daher vorsorglich getestet.

Vor Ort waren dazu drei mobile Impfteams. Die Testungen werden nun in einem Labor in Oldenburg ausgewertet. Nach Aussage des Landkreises auf HALLO-Nachfrage werden die Ergebnisse bis Freitag erwartet.

Die Beschäftigten von Breckle Polsterbetten sowie zehn Mitarbeiter von Breckle Matratzen und acht Mitarbeiter der Zeitarbeitsfirmen wurden vorsorglich in häusliche Quarantäne versetzt. Unabhängig von den vorsorglich behördenseitig verhängten Quarantänemaßnahmen habe sich die Geschäftsführung dazu entschieden, die gesamte Produktion bis einschließlich Freitag ruhen zu lassen. Auf Basis der Testergebnisse soll dann entschieden werden, in welchen Fällen die vorsorglichen Quarantäneanordnungen aufgehoben werden können oder welche Maßnahmen aufrecht erhalten bleiben.

Aktuelle Fallzahlen vom 24. Februar

98 (+8) akut mit dem Coronavirus infizierte Personen sind derzeit im Landkreis Northeim bekannt. Sie stammen aus dem Raum Bad Gandersheim 5 (+2), Bodenfelde 1 (0), Dassel 2 (0), Einbeck 35 (+4), Hardegsen 1 (0), Kalefeld 1 (0), Katlenburg-Lindau 7 (-2), Moringen 3 (0), Nörten-Hardenberg 11 (0), Northeim 25 (+4) und Uslar 7 (0).

Seit Beginn der Pandemie sind im Landkreis Northeim 1.462 Corona-Infektionen bekannt geworden und damit zwölf mehr als noch am Dienstag. 1.333 Personen, vier mehr als am Vortag, gelten mittlerweile als genesen, so dass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 31 Personen. Das Land Niedersachsen hat für den Landkreis Northeim eine Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 30,2 veröffentlicht.

Geimpft wurden im Landkreis bisher 5.207 Personen mit der ersten Dosis (Stand 23. Februar). Das entspricht einer Impfquote von rund 3,9 Prozent. Eine zweite Dosis haben bisher unverändert 2.023 Personen erhalten, was einer Impfquote für die Zweitimpfungen von rund 1,5 Prozent entspricht.

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