Marianne Olliges Ansprechpartnerin für Northeim in Flüchtlingsfragen

„Sind vorbereitet“

Marianne Olliges

NORTHEIM – Schneller als angekündigt hat die Stadt Northeim einen Ansprechpartner für alle Fragen in Bezug auf die Flüchtlinge benannt. Druck diesbezüglich bauten nicht nur die Ratsmitglieder, sondern auch der Landkreis und die Bürger auf (HALLO berichtete). Bei Marianne Olliges laufen nun alle Fäden zusammen. Sie steht zudem für Fragen von Bürgern zur Verfügung.

Die Stadt Northeim hat dieses Jahr 298 Flüchtlinge aufgenommen. Bis Jahresende werden weitere 200 Personen erwartet. Diese 500 Menschen werden dezentral in angemieteten Wohnungen untergebracht und versorgt. Für 2016 wird geschätzt, dass noch einmal wenigstens 360 Personen im Stadtgebiet unterzubringen sein werden. In Northeim werden die Flüchtlinge von einem breiten bürgerschaftlichen Engagement unterstützt. Bereits jetzt kümmern sich über 70 Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen um diese Menschen. Dies sind Hauptamtliche, Honorarkräfte und Dolmetscher genauso wie viele Ehrenamtliche, Vereine und Verbände. Die Stadt Northeim wird in Kürze eine Projektgruppe einrichten, um diese Flüchtlingshilfe zu strukturieren und zu bündeln. Hier werden die Akteure regelmäßig an einem Tisch sitzen, um die Flüchtlingshilfe abzustimmen und zu organisieren. Ziel sei es, Ansprechpartner für die Bürger zu sein und die Angebote und Ressourcen im Stadtgebiet zu bündeln – von der Erstversorgung der Ankommenden und der täglichen Hilfe bis zur Integration der Menschen. Marianne Olliges ist erreichbar unter Telefon 05551/2610 und 0170/3337967 sowie per E-Mail an northeim-hilft@northeim.de. Die nächste öffentliche Informationsveranstaltung findet am 30. November um 19.30 Uhr in der Mensa des Gymnasiums Corvinianum statt.

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