Lucie Körber und Kristin Hartung wünschen sich mehr Sicherheit im Straßenverkehr

„Es muss sich was tun“

Körber und Hartung Plakat Edesheim
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Möchten für mehr Sicherheit beim Überqueren der Leinestraße sorgen: Kristin Hartung (links) und Lucie Körber hoffen auf eine langfristige Lösung in Edesheim. Mit Plakaten sollen Autofahrer auf die Gefahrenstelle aufmerksam gemacht werden.

Edesheim – Die jungen Mütter Lucie Körber und Kristin Hartung aus Edesheim setzen sich für einen sicheren Weg durch den Ort ein. Dabei nehmen sie Kinder wie auch ältere oder bewegungseingeschränkte Menschen gleichermaßen in den Blick.

Als größtes Problem sehen sie die Überquerung der Leinestraße, insbesondere im Bereich Hinterdorfstraße. „Dort müssen fast alle lang, wenn sie auf dem Weg zum Dorfgemeinschaftshaus, zur Kita, zur Krippe, zur Turnhalle oder zum Jugendraum sind“, berichtet Körber. Die Stelle, an der die Leinestraße überquert wird, ist zwar nicht breit, in Richtung Osten erschwert jedoch eine Kurve, in Richtung Westen eine Allee die Sicht. „Wir hatten hier schon ein-, zweimal brenzlige Situationen“, weiß Körber. Am liebsten hätten die beiden Frauen einen Zebrastreifen an der Stelle. „Aber dafür ist es hier nicht stark genug frequentiert“, berichtet Hartung. 40 Fußgänger und 450 Autos die Stunde seien nötig, um die Voraussetzung für einen Fußgängerüberweg zu schaffen. So viele Fahrzeuge würden zwar zum Beispiel während Sperrungen der A7 über die Leinestraße fahren, aber das ist zeitlich begrenzt. 
Um wenigstens auf die Gefahrenstelle aufmerksam zu machen, hatte Körber sich bei einem Radiosender erfolgreich um „Achtung Kinder!“-Plakate bemüht und konnte im Radio über die Problematik in Edesheim sprechen. „Es ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber mit den Plakaten können wir die Autofahrer darauf aufmerksam machen, hier langsamer zu fahren“, hofft Hartung, für die das Nonplusultra ein Tempolimit und ein Zebrastreifen wären. 
Vor allem für die Schulkinder wäre ein sicherer Weg zum Bus wünschenswert. In Edesheim gebe es zurzeit viele Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter, wissen die Mütter. Fast alle müssten die Leinestraße überqueren, um zum Kindergarten oder zum Schulbus zu kommen. „Deshalb wünschen wir uns mehr Gehör von den entscheidenden Stellen für unsere Situation, die wir als Bewohner am besten kennen“, würden sich Körber und Hartung über eine gemeinsame Lösung mit der Stadt Northeim und der niedersächsischen Landes­behörde für Straßenbau und Verkehr Bad Gandersheim freuen.

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