Auto und Lastwagen prallen frontal zusammen

Langer Stau nach Verkehrsunfall

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Northeim – Ein Verkehrsunfall hat sich am 25. Juni gegen 16 Uhr auf der Bundesstraße 3 ereignet. Auf Höhe der Landwehrschänke sind ein Mercedes aus dem Raum Einbeck und ein Lastwagen aus dem Raum Kassel frontal zusammengestoßen. Der Autofahrer wurde von Ersthelfern aus seinem Fahrzeug befreit.

Die Schwerpunktfeuerwehr Northeim wurde um 16:02 Uhr von der Leitstelle Northeim zum Unfallort alarmiert. Ersthelfer befreiten den Fahrer des Personenwagens – ein 65-Jähriger aus Kalefeld – schwer verletzt aus seinem Fahrzeug, noch bevor die Rettungskräfte an der Einsatzstelle eingetroffen waren. Nachdem der ebenfalls alarmierte Notarzt und ein Rettungswagen vom DRK aus Northeim den Verletzten versorgt hatten, wurde er mit Arztbegleitung in die Uni-Klinik nach Göttingen gebracht. Der 60-jährige Lkw-Fahrer aus Calden wurde bei dem Zusammenprall nicht verletzt.

Der 65-Jährige war nach links von der Fahrbahn abgekommen und fuhr dann ein Stück auf dem dort parallel verlaufenden Radweg, bevor er auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Lkw-Fahrer erkannte die Situation rechtzeitig und bremste sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab.

Da aus den verunfallten Fahrzeugen Betriebsstoffe ausgeflossen waren und drohten, in das Erdreich zu fließen, wurden diese von der Feuerwehr mit Bindemittel abgestreut und die Fahrzeugbatterien abgeklemmt. Auf der Bundesstraße aus Richtung Sudheim bildete sich ein langer Fahrzeugstau, und da die Straße noch für längere Zeit gesperrt bleiben musste, ließ der Brandmeister vom Dienst der Ortsfeuerwehr Northeim, in Rücksprache mit der Polizei, die Ortsfeuerwehr Sudheim über Sirene und digitalen Funkmeldeempfänger alarmieren. Diese sollte an der Ampelkreuzung in Sudheim den Fahrzeugstau nach Hillerse und weiter nach Höckelheim ableiten.

Die Reinigung der Fahrbahn und des Fahrradweges wurde von einer Ölspurbeseitigungsfirma übernommen. Weiterhin wurde ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Northeim alarmiert. Im Einsatz waren zehn Feuerwehrleute aus Northeim, sieben aus Sudheim, ein Notarzt der Helios-Klinik Northeim, zwei Notfallsanitäter vom DRK Northeim, sechs Polizeibeamte, ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde, ein Mitarbeiter der Ölspurbeseitigungsfirma und zwei Abschleppfirmen. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 40.000 Euro. Die Bundesstraße blieb bis etwa 20 Uhr voll gesperrt.

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