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Kleine Zweigstellen vorläufig nicht mehr besetzt

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Die Kreis-Sparkasse reagiert auf die zwei Banküberfälle und schließt vorerst kleine Filialen. © KSN

Northeim – Nachdem Mitte Januar die Zweigstelle Höckelheim der Kreis-Sparkasse Northeim (KSN) überfallen wurde, kam es am 14. Februar erneut zu einem bewaffneten Überfall, diesmal auf die KSN-Zweigstelle in Sudheim (HALLO berichtete).

Die KSN reagiert auf die aktuelle Gefährdungslage und schließt bis auf Weiteres alle kleineren Zweigstellen. Dies betrifft neben Höckelheim und Sudheim auch die mit ein oder zwei Personen geführten KSN-Zweigstellen in Düderode, Kalefeld, Lindau, Sebexen und Volpriehausen. Bargeldbestände werden vor Ort nicht mehr vorgehalten, auch die Briefkästen sind dort bis auf Weiteres nicht nutzbar. „Zwei bewaffnete Überfälle auf unsere Sparkasse innerhalb eines Monats sind nur schwer vorstellbar und für unsere betroffenen Mitarbeiter sehr belastend. Zum Glück ist bislang nicht noch Schlimmeres passiert. Mit den nun eingeleiteten Maßnahmen möchten wir dem vorbeugen und unsere Mitarbeiter und Kunden schützen, dies hat oberste Priorität“, beschreibt KSN-Vorstandsvorsitzende Ute Assmann die Maßnahmen. „Unsere Kunden aus diesen Orten bitten wir, für die täglichen Bankgeschäfte entweder die weiterhin einsatzbereiten SB-Komponenten vor Ort zu nutzen, auf das telefonische Kunden-Service-Center der KSN (05551/7090) zurückzugreifen oder auf die benachbarten größeren KSN-Geschäftsstellen auszuweichen. Dort sind auch die bekannten Ansprechpartner anzutreffen.“

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