Stadthalle Northeim ist bereit / Impfstoff fehlt noch

Impfzentrum ist startklar

Impfzentrum Northeim Stadthalle
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Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (vorne Mitte) und Amtsärztin Dr. Regina Pabst (vorne rechts), haben sich von Frank Beckmann (vorne links) das startklare Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle zeigen lassen. Dabei waren (hinten von links) Wolfgang Boldt, Dr. Rolf Holbe, Dr. Christian Steigertahl, Jan-Christopher Linck (Dezernent für Kreisentwicklung), Erster Kreisrat Jörg Richert sowie die Gesundheitsdienste-Mitarbeiterinnen Vanessa Bertram und Tanja Brandes (nicht im Bild).

Northeim – Die Mitarbeiter und die technische Ausstattung im Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle sind einsatzbereit. Seit Tagen übt und verbessert das Personal die Abläufe. In die Schulung der Kräfte bringt sich auch die Universitätsmedizin Göttingen ein. Die technische Ausstattung, die benötigte EDV und die Verbrauchsmaterialien sind in den vergangenen Tagen komplettiert worden. „Wir können sofort loslegen“, macht Leiter Frank Beckmann (DRK) deutlich, doch: „Was fehlt, ist der Impfstoff.“

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat sich gemeinsam mit dem Ersten Kreisrat, Jörg Richert, und dem leitenden Kreisverwaltungsdirektor, Harald Rode, ein Bild vor Ort verschafft. „Ich gehe davon aus, dass der erste Impfstoff den Landkreis Northeim erst Anfang Januar 2021 erreichen wird“, so Klinkert-Kittel. Losgehen werde es mit dem Impfen dann voraussichtlich zunächst in den Alten- und Pflegeheimen. „Die mobilen Einsatzteams werden sicher zuerst im Einsatz sein“, erläutert Beckmann. Wann die erste Impfung im Impfzentrum erfolgen wir, sei deshalb momentan noch nicht absehbar.

Nach der von Gesundheitsminister Jens Spahn vorgestellten Impfverordnung sollen zunächst die Bewohner und das Personal von Pflegeheimen, Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten, Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und im Rettungsdienst geimpft werden. Zu der Gruppe mit höchster Impfpriorität gehören auch alle Menschen, die älter sind als 80 Jahre.

Vor Ort waren bereits auch die ersten Ärzte, die später sowohl die mobilen Impfteams begleiten als auch im Impfzentrum tätig sein werden. Ein Pool von etwa 45 Ärzten wird nach derzeitiger Erkenntnis für den Landkreis Northeim zur Verfügung stehen. „Ein tolles Signal für die Menschen im Landkreis und auch die Mitarbeiter des Impfzentrums“, findet Beckmann.

Das von gegenseitiger Wertschätzung und hoher Professionalität getragene Impfzentrum verdient aber schon jetzt alle Anerkennung.

Dr. Christian Steigertahl, Facharzt für Allgemeinmedizin

Beeindruckt von der hohen Qualität, die bei der Umsetzung der besonderen Herausforderung an den Tag gelegt wird, zeigt sich auch Dr. Christian Steigertahl, der sich mit seinen Kollegen Dr. Rolf Holbe und Wolfgang Boldt ein Bild von der Einrichtung gemacht hat. Es gebe sicherlich noch das eine oder andere Detail zu klären, „das von gegenseitiger Wertschätzung und hoher Professionalität getragene Impfzentrum verdient aber schon jetzt alle Anerkennung“, so Steigertahl.

Die Anmeldungen für die Impfungen regelt das Land Niedersachsen. Ohne vorherige Terminvereinbarung wird das Impfen nicht möglich sein. Für Fragen hat das Land eine Telefonhotline unter 0800/9988665 eingerichtet. Terminvereinbarungen sind aber derzeit noch nicht möglich. Zeitnah soll es zu dem Ticketsystem des Landes eine Schulung für die aktuell eingesetzten 30 Mitarbeiter des Impfzentrums geben. „Details kennen aber auch wir noch nicht“, erklärt Beckmann abschließend zu der Frage, wie und wo die Impfanmeldungen möglich sein werden.

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