Heimat- und Museumsverein für Northeim und Umgebung gibt Jahrbuch 2015 heraus

Ein Stück Geschichte

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Halten die druckfrischen Exemplare in den Händen (von links): Hans-Erich Tannhäuser, Gustav Heinecke und Ekkehard Just präsentieren das Jahrbuch 2015.

NORTHEIM (wat) – Ein Stück begleitende Geschichte für die Stadt Northeim ist vor einigen Tagen erschienen. Der Heimat- und Museumsverein für Northeim und Umgebung hat das Northeimer Jahrbuch 2015 herausgegeben.

Traditionell erhält der Northeimer Bürgermeister das erste Exemplar des aktuellen Jahrbuchs. Der Vorsitzende des Heimat- und Museumsvereins Gustav Heinecke überreichte das Buch vergangene Woche an Hans-Erich Tannhäuser. „Die Jahrbücher sind von unschätzbarem Wert“, betont der Bürgermeister. Der Schwerpunkt in der aktuellen Ausgabe liegt auf dem Zweiten Weltkrieg in Northeim. Aber auch Artikel unter anderem über die Schatulle im Grundstein des ehemaligen Northeimer Krankenhauses, die Geschichte der geheimnisvollen Leichensteine in der St. Blasienkapelle, das 1.000-jährige Bestehen der Ortschaften Imbshausen und Hohnstedt, die Christusfigur in der St. Sixti-Kirche sowie das Dorfmuseum des Heimat- und Kulturvereins Hillerse sind in dem Jahrbuch veröffentlicht. Zudem finden sich eine Chronik der Stadt für das Jahr 2014, eine Auswahl an Heimatliteratur, Berichte aus der Arbeit des Heimat- und Museumsvereins für Northeim und mehr in der diesjährigen Ausgabe. „Das Jahrbuch lebt“, sagt Stadtarchivar Ekkehard Just, verantwortlich für die Redaktion des Jahrbuches, „manchmal werden in einem Artikel Fragen aufgeworfen, die in dem darauffolgenden Jahr beantwortet werden.“ Erstellt und herausgegeben wird das Buch vom Heimat- und Museumsverein unter Mitwirkung von Just und einem Kreis Ehrenamtlicher. Der Verein ist jedoch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. „Alleine können wir das nicht stemmen, dafür haben wir auch zu wenig Mitglieder“, bedauert Heinecke, der sich wünscht, dass sich vor allem jüngere Menschen in dem Verein engagieren. Das Northeimer Jahrbuch 2015 ist in einer Auflage von 500 Stück erschienen und zum Preis von zehn Euro im Heimatmuseum, im Stadtarchiv (Rathaus) sowie in den Buchhandlungen Papierus und Grimpe erhältlich.

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