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Gemeinsam zur #wohlfuehlschule

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Schülerergebnis
Auf dem Weg zur Schule der Zukunft. Eltern und Gästen wurden die Schülerergebnisse mithilfe verschiedener Darstellungsformen (Videos, Modelle, Skizzen, Apps, Plakate, Zeichnungen oder Bilder) präsentiert. © TMS

Northeim - Für die Schülerinnen und Schüler der Thomas-Mann-Schule fand jetzt ein „Schulhackathon“ statt. Die Projektwoche hatte zum Ziel, die Zukunft der eigenen Schule zu ergründen und neue, innovative Projekte zu entwickeln - eine „Schule der Zukunft“ zu erschaffen.

Die Lernenden der TMS haben unter dem Motto #wohlfuehlschule in mehreren Kleingruppen Ideen gesammelt, um ihre Schule in eine noch schülerfreundlichere, ganz und gar zum Wohlfühlen einladende Schule zu gestalten. Das Konzept der Initiative #wirfuerschule trägt zur „Demokratiebildung [...] bei und fördert gleichzeitig Potenzialentwicklung, selbstbestimmtes Lernen und Zukunftskompetenzen wie Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken“ – das war auch das Ziel der TMS.

Anders als erwartet ging es bei der Projektwoche nicht zwingend darum, am Ende ein fertiges Ergebnis zu haben. Vielmehr sollten sich die Teilnehmenden damit befassen, was umgestaltet, verbessert, erneuert oder geändert werden muss, damit sich jede(r) wohlfühlt. Gleichzeitig sollten sie erkennen, welche Rahmenlinien beachtet und welche Richtlinien befolgt werden müssen, damit Ideen verwirklicht werden können.

Während der gesamten Woche haben sie in kleinen Projektgruppen gearbeitet, die unterschiedliche Themen beinhalteten: Bewegung und Sport, Draußengestaltung, Ernährung, Innengestaltung, Pausengestaltung, Schülerfreundlicher Schulalltag, Social Media und Presse.

Die Lehrkräfte standen dabei lediglich als Hilfe und Moderation zur Verfügung. Das abschließende Ziel des Hackathons ist es, die Ideen in den darauffolgenden Jahren fortzuführen, so dass die inhaltlich erarbeiteten Projekte in die Praxis umgesetzt werden können.

Die Ergebnispräsentation eröffnete Schulleiterin Müller-Wüstefeld im Beisein de stellvertretenden Landrätin Gudrun Borchers. Die Schulleiterin betonte, dass es zentral sei, dass Schülerinnen und Schüler an der Gestaltung von Schule beteiligt werden und Schule als Lebensraum gestaltet werde. Der Hackathon, der vom Planungsteam der Thomas-Mann-Schule und dem Team von MyGatekeeper intensiv vorbereitet worden war, ermögliche genau das und trage dazu bei, die Schülerinnen und Schüler zu verantwortungsbewussten Menschen zu erziehen. Gudrun Borchers sprach davon, dass sie sich sehr darüber freue, die innovativen Ideen der Schülerinnen und Schüler für die Zukunft ihrer Schule zu hören. So wichtig die systematische Steuerung der Schulentwicklung durch Schulleitung und Politik auch sei, sei es unabdingbar, die Schülerinnen und Schüler an diesem Prozess zu beteiligen. Die Durchführung des Hackathons sei ein wichtiger Schritt und vermittle zudem wichtige Softskills, wie Teamwork und lösungsorientiertes Denken und Arbeiten.

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