Kreis-Sparkasse Northeim und VR-Bank Mitte kooperieren

Gemeinsam neue Wege gehen

Henkel und Assmann mit Kooperationslogo
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Björn Henkel und Ute Assmann präsentieren das Kooperationslogo, das künftig die Geldautomaten und die Geschäftsstellen kennzeichnen wird.

Northeim – Die Kreis-Sparkasse Northeim und die VR-Bank Mitte gehen ab sofort neue, gemeinsame Wege zur Bargeldversorgung der Bevölkerung. Die Kunden der VR-Bank Mitte und der KSN können seit dem 15. Oktober auch alle Geldautomaten des jeweils anderen Geldinstituts kostenfrei nutzen.

Ziel der Kooperation ist es, den Weg zum nächsten Geldautomaten für die Kunden beider Institute möglichst kurz zu halten und gleichzeitig dem anhaltendem Rentabilitätsdruck Rechnung zu tragen.
„Unsere beiden Institute übernehmen gemeinsam Verantwortung für die Region und für die Versorgung der Bevölkerung mit Bankdienstleistungen. Diese Verantwortung leben wir auch in den aktuellen Zeiten des Wandels und des Umbruchs infolge der Niedrigzinsära, der Digitalisierung und der Pandemie, um nur einige aktuelle Herausforderungen zu nennen“ erklärt Björn Henkel, Vorstandsmitglied der VR-Bank Mitte. „In einigen Ortschaften werden zurzeit parallel von beiden Geldinstituten SB-Bereiche vorgehalten, die nicht rentabel sind. In anderen Ortschaften ist nur ein Institut vertreten, dessen Infrastruktur nur von den eigenen Kunden kostenfrei genutzt werden kann. Mit der Kooperation und der daraus resultierenden Ersparnisse, lassen sich auch weniger frequentierte Geldautomaten noch aufrecht erhalten“, fügt Ute Assmann, Vorstandsvorsitzende der KSN hinzu.
Von der neuen Kooperation profitieren die KSN, die VR-Bank Mitte und die Kunden gleichermaßen, zeigen sich die Bankvorstände überzeugt. „Viele Bankkunden gehen nicht mehr in die Filiale, sondern erledigen ihre Geschäfte online von zu Hause aus. Auch der Bargeldverkehr nimmt stetig ab. Entwicklungen, die sich in der Pandemie noch verstärkt haben“, stellt Henkel heraus. Dem passen sich Sparkassen und Volksbanken an. „Wir bündeln unsere Kräfte, um die aktuell bestehende wohnortnahe Versorgung mit Bargeld aufrecht zu erhalten“, so Assmann. Seit dem 15. Oktober stehen die Geldautomaten der beiden Banken auch den Kunden des jeweils anderen Hauses kostenfrei zur Verfügung. Gekennzeichnet werden die Standorte mit dem Logo der Bargeldpartnerschaft.

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