Fußgänger und Radfahrer können am Kiessee entlang die Natur genießen

Der Weg ist freigegeben

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Der Weg ist frei (von links): Thomas Hunold (Leiter Tiefbauamt Stadt Northeim), Julian Lehmann-Danzinger (Landkreis Northeim), Christian Otte (Bauleiter Firma Gropengießer), Ralf Buberti (Leiter des Fachbereichs Bauen und Umwelt Landkreis Northeim), Reinhard Nieke (Leineverband), Radfahrer Wolfgang Christ, Wolfgang Haendel (stellvertretender Bürgermeister) und von der Firma August Oppermann Kurt Koppetsch (Prokurist), Dietlind Micus (Betriebsverwaltung) und Wilhelm Oppermann (Geschäftsführender Gesellschafter) sowie der Geschäftsführer der Firma Gropengießer Manfred Gropengießer.

Das zweite Teilstück des Seerundwegs ab der Oppermannschen Brücke ist nun nach nur vier Wochen Bauzeit fertiggestellt und freigegeben worden. Schon gleich nutzten erste Radfahrer die Möglichkeit, um bis zu den Seeterrassen vorzufahren.

Links flankiert von der Rhume, rechts vom Kiessee ist ein weiteres touristisches Highlight entstanden, das sicherlich auch viele Northeimer als Naherholungsgebiet nutzen werden. Im kommenden Jahr sollen zudem noch fünf Bänke und Papierkörbe am 1,6 Kilometer langen Teilstück aufgestellt werden. Außerdem wird das Teilstück, das bereits 2006 entstanden ist, nochmals überarbeitet, verspricht Tiefbauamtsleiter Thomas Hunold. Vorgesehen sind auch noch Holzzäune zur Rhume und an manchen Stellen des Sees, um die Sicherheit zu gewährleisten. Kurt Koppesch Prokurist der Firma August Oppermann, weist in diesem Zusammenhang auch nochmal darauf hin, dass der neue Weg nicht verlassen werden sollte. „Im Bereich des Kiesabbaus kann es immer mal zu unvorhersehbaren Abgängen kommen“, warnt er vor den Gefahren. Da der Weg für Autofahrer nicht gedacht ist, werden in den kommenden Tagen die Baubaken noch von einer versenkbaren Wegsperre ersetzt. Finanziert wurde der 317.000 Euro teure Weg unter anderem mit Mitteln aus dem ZIELE-Programm des Landes, außerdem waren der Landkreis, die Stadt, der Leineverband und die Klosterkammer an der Finanzierung beteiligt. Die Firma August Oppermann hat zudem den Kalkschotter, der aus Elvese stammt, gesponsert. Northeims stellvertretender Bürgermeister Wolfgang Haendel dankte anlässlich der Eröffnung allen Beteiligten für ihre Engagement. Er verwies darauf, dass die Stadt auch die Dammkronenwege erneuert hätte, somit eine gute Anbindung an die Stadt bestehen würde. Der Rundweg solle später noch erweitert werden, sofern es der Kiesabbau ermögliche. Wilhelm Oppermann, geschäftsführender Gesellschafter, des Kiesabbauunternehmens betonte, dass dies vom Absatz des Kies abhänge, das könne durchaus noch 30 Jahre dauern. Ralf Buberti, Bauamtsleiter des Landkreises, lobte den Weg als ein gelungenes Beispiel Naturschutz, Wirtschaft und Tourismus in Einklang zu bringen. Dem pflichtete auch Northeim Touristik-Chefin Helvi Ritter bei. Eine Beschilderung des Weges soll noch erfolgen. (rgy)

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