Sanierung der Northeimer Fußgängerzone: Finanzierung sichern, dann im Detail planen

Erstmal kein Ideen-Wettbewerb

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Wie geht es mit der Northeimer Innenstadt weite? Diese Frage wollen sich auch die Mitglieder des Fachausschusses für Planen, Bauen, Umwelt intensiv stellen.

NORTHEIM (cv) – Vorerst wird es keinen Ideenwettbewerb um die Zukunft der Northeimer Innenstadt geben. Der Plan von Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser, mit einem städtebaulichen Wettbewerb Impulse für die Planung einer modernen Innenstadt zu sammelt, hat die Mitglieder des Ausschusses für Planen, Bauen und Umwelt nicht überzeugt. Ganz vom Tisch ist das Thema allerdings nicht. Denn der Knackpunkt liegt (nur) in der Finanzierung.

50.000 Euro hätte ein solcher Wettbewerb gekostet. Geld, das die Ausschussmitglieder lieber im Budget für die eigentlich Sanierung sehen wollen, wie Berthold Ernst (SPD) betont. Bürgermeister Tannhäuser verglich die Situation mit Einbeck. Dort findet ein entsprechender Wettbewerb bereits statt, der Planungsbüros dazu animieren soll, Vorschläge einzureichen. Unterschied: In Einbeck wird der Wettbewerb extern finanziert. Gleiches wünsche man sich auch in Northeim, so Ernst weiter. Erst dann, so der Sprecher der SPD-Fraktion, stimme man einem Ideenwettbewerb auch zu. Auch FDP-Mann Eckhard Ilsemann macht deutlich: „Ohne externes Geld geht das nicht.“ Die CDU-Fraktion um Helga Jäger sieht trotzdem dringenden Handlungsbedarf – insbesondere, wenn es darum geht, alle Ausschussmitglieder auf den gleichen Imformationsstand zu bringen. Einstimmig einigte man sich deshalb darauf, nach der Sommerpause in einer gesonderten Arbeitssitzung zusammenzukommen und interfraktionell Details rund um die Innenstadtsanierung zusammenzufassen. Vor allem die Finanzierung des Wettbewerbs, insbesondere aber der Sanierung als Ganzes werfe noch zu viele Fragen auf, die beantwortet werden müssen, bevor der erste Bagger anrolle.

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