Sixti-Kantorei führt am 15. Mai Monteverdis Marienvesper auf

Eine Herausforderung für die Sänger

Ankündigung Marienvesper Bollerhei von Lingen Assmann Sixti
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Freuen sich auf die Marienvesper (von links): Gernot Bollerhei, Stephanie von Lingen und KSN-Vorstandsvorsitzende Ute Assmann vor dem Marienaltar in der Sixti-Kirche.

Northeim – „Wir sind alle ganz gespannt“, freut sich Superintendentin Stephanie von Lingen auf den 15. Mai. Dann gibt es mit der Aufführung von Claudio Monteverdis Marienvesper das erste große Konzert in der St.-Sixti-Kirche nach der Corona-Pause.

Da das Werk als äußerst komplex gilt, wird es selten aufgeführt. Zuletzt war es vor 20 Jahren in der Sixti-Kirche zu hören, gesungen vom Hannoveraner Mädchenchor. Jetzt bereitet sich die Sixti-Kantorei auf das Werk vor. Unterstützt werden die Sänger von dem Barockorchester „la festa musicale“ und dem Ensemble Polyharmonique, die mit den Northeimer Geschwistern Anne (Violine), Christoph (Cello) und Magdalene Harer (Gesang) eine enge Verbindung zur Stadt haben. Die erste gemeinsame Probe findet am kommenden Samstag statt. Zudem ist das Konzert der Auftakt der Weserfestspiele. 
Zu der Aufführung gibt es seit Januar ein umfangreiches Begleitprogramm. Zuletzt wurde für Kinder der Action-Bound „18 Engel für Maria“ angeboten, an dem mehr als 50 musikinteressierte junge Menschen teilnahmen. Aktuell kann die begehbare Werkeinführung „Monteverdi to go“ in der Kirche besucht werden. An acht Stationen erfahren Interessierte Wissenswertes rund um Monteverdis Werk. Zudem können mittels QR-Code Ausschnitte aus der Marienvesper angehört werden. Heute hat die Kirche dazu ihre Pforten geöffnet. Von 10.30 bis 12 Uhr stehen zudem Mitglieder der Kantorei für Fragen zur Verfügung.  
Finanziell unterstützt wird die Sixti-Gemeinde von der niedersächsischen Sparkassenstiftung und der KSN. „Das Stück ist eine Herausforderung“, weiß KSN-Marketingleiter Gernot Bollerhei, „aber die Northeimer sind gut.“ 
Das rund eineinhalbstündige Konzert beginnt am 15. Mai um 18 Uhr, Einlass ist ab 17 Uhr. Die Abendkasse öffnet um 17.15 Uhr. Vorab bietet die Stiftung Kirchenmusik vor der Kirche Getränke an. Bis zu 500 Zuhörer finden in der Kirche Platz. Das Tragen einer Maske ist freiwillig, ein Corona-Test vorab wird empfohlen. „Der Vorverkauf läuft gut, aber es wird noch genügend Karten an der Abendkasse geben“, verspricht von Lingen. Karten gibt es zum Preis von 18 bis 36 Euro unter www.reservix.de sowie in der HALLO-Geschäftsstelle, bei Northeim Touristik und in den Buchhandlungen Grimpe und Papierus. 

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