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Ein Angebot für alle Geflüchteten

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Helferinnen beim Gemüseschnippeln
Viele Helferinnen packten bei der Vorbereitung im Internationalen Garten mit an. © „Gemeinsam für die Südstadt“

Northeim – Der Verein „Internationaler Garten Northeim“ und das Projekt Gemeinwesenarbeit, „Gemeinsam für die Südstadt“ der Werk-statt-Schule hat jetzt zu einem Internationalen Gartenfest eingeladen. Die Idee dazu war bei einem der wöchentlich im Café-Dialog stattfindenden Begegnungstreffen für aus der Ukraine Geflüchtete entstanden.

60 Menschen folgten der Einladung zum Internationalen Gartenfest
60 Menschen folgten der Einladung zum Internationalen Gartenfest und nutzten die Chance zum Austausch. © „Gemeinsam für die Südstadt“

„Ihnen und anderen Interessierten sollte der Internationale Garten vorgestellt und das Angebot erläutert werden, ein Beet zu bepflanzen. Das Angebot richtet sich an Geflüchtete aus allen Ländern“, so Vorsitzender Adnan Kadan. Für einen geringen Jahresbeitrag hätten sie die Möglichkeit, Gemüse und Blumen anzupflanzen und den urtümlichen Garten auch sonst zu nutzen. Und das wurde an diesem Nachmittag von den Gästen auch ausgiebig getan. Mehr als 60 Menschen, überwiegend aus der Ukraine, kamen zum Kaffeetrinken, darunter viele Kinder, die den Garten beim Spielen eroberten. Die bepflanzten Beete wurden angeschaut, Tipps und Erfahrungen ausgetauscht. DolmetscherInnen halfen bei Sprachschwierigkeiten. „Im Garten soll möglichst ein lebendiger Austausch zwischen den Mitgliedern stattfinden, so wie es heute bei unserem internationalen Gartenfest auch geschieht“, erläuterte Mattias Hunsche, Schatzmeister des Vereins Internationaler Garten Northeim.

Vom Projekt Gemeinwesenarbeit „Gemeinsam für die Südstadt“ der Werk-statt-Schule Northeim hatte Jan-Cord Fuhrmann verschiedenstes Gemüse besorgt, das nun im Garten unter Anleitung gewaschen, geputzt und für das traditionelle Gericht Borschtsch vorbereitet wurde. Viele helfende Hände schnitten die für das Gericht verwendete Gemüse wie Kartoffeln, Zwiebeln, Weißkohl, rote Beete und Möhren in kleine Stücke. Anschließend wurde alles ins Café-Dialog der Werk-statt-Schule gebracht und dort von einem fleißigen Team der Ukrainerinnen gebraten, gedünstet und gekocht. Das Traditionsgericht wurde hier vegan hergestellt, so dass auch wirklich alle mitessen konnten. In der Zwischenzeit wurde sich angeregt, z.T. mit Dolmetschern, unterhalten. „Ein gelungenes Fest“, so das Fazit von Fuhrmann, und sehr gut war die Entscheidung das Kochen in das Cafe´-Dialog zu verlegen, denn „als wir gerade alle den leckeren Borschtsch aßen, stürmte und goss es draußen gewaltig“.

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