Fahrer kann unverletzt aussteigen und die Feuerwehr alarmieren

Daimler gerät in Vollbrand

Fahrzeugbrand Kreisstraße Sudheim Levershausen
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Auf der Kreisstraße 414 zwischen Sudheim und Levershausen ist ein Auto vollständig ausgebrannt.

Sudheim – Ein Daimler ist am 4. Februar gegen 19.40 Uhr auf der Kreisstraße 414 zwischen Sudheim und Levershausen ausgebrannt. Als die Feuerwehr eintraf, brannte das Auto bereits in voller Ausdehnung. Der 58-jährige Fahrer aus dem Raum Osterode blieb unverletzt.

Der Mann bemerkte im Kurvenbereich in Richtung Levershausen, etwa auf Höhe des Golfplatzes, dass sein Fahrzeug langsamer wurde, und hielt rechts neben der Straße an. In dem Moment bemerkte er, dass Qualm und Feuer aus dem Motorraum kamen. Er konnte nur noch schnell seine Sachen aus dem Auto holen und per Notruf Feuerwehr und Polizei alarmieren, da brannte schon der gesamte vordere Teil des Fahrzeugs.

Die noch glimmenden Fahrzeugteile im Innen- und im Motorraum werden mit einer Löschschaumpistole abgelöscht.

Die Disponenten in der Leitstelle alarmierten die Feuerwehren Northeim und Sudheim. Nachdem die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren, stand das Auto bereits in Vollbrand. Zwei Feuerwehrleute vom Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Ortsfeuerwehr Northeim und zwei von dem Mittleren Löschfahrzeug von Sudheim, die sich mit Atemschutz und einem C-Rohr ausgerüstet hatten, löschten das brennende Fahrzeug erst einmal mit Wasser ab. Anschließend wurden die noch glimmenden Fahrzeugteile im Innen- und im Motorraum mit einer Löschschaumpistole abgelöscht. Um an die Fahrzeugbatterie zu gelangen, musste ein hydraulischer Rettungsspreizer eingesetzt werden.

Die Ortsfeuerwehr Sudheim leuchtete die Einsatzstelle mit dem Lichtmast von ihrem neuen Mittleren Löschfahrzeug aus. Weiterhin sperrten sie mit ihren Mannschafttransportwagen die Kreisstraße bei Sudheim von 20 bis 21.30 Uhr ab. Im Einsatz waren etwa 25 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Abschleppunternehmen. Der Einsatzleiter ließ über die Einsatzleitstelle in Northeim einen Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde verständigen. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Der Brand ist wahrscheinlich aufgrund eines technischen Defekts entstanden. Der Sachschaden beträgt rund 45.000 Euro.

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