100 Rettungskräfte bei Brand am Wolfshof tätig

Dachstuhl ausgebrannt

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Der Dachstuhl des Wohnhauses am Wolfshof ist komplett ausgebrannt.

Northeim – 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren am Dienstag, 7. April, am Wolfshof in Northeim im Einsatz. Um 14.53 Uhr wurde von einem Anwohner ein Brand im Nachbarhaus gemeldet. Bereits während der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine massive Rauchsäule sichtbar.

Flammen schlugen aus dem Dachstuhl des zweieinhalbstöckigen Wohnhauses, hinabstürzende Trümmer entzündeten zudem eine Hecke. Die Feuerwehr Northeim hat daraufhin die Feuerwehren aus Höckelheim und Langenholtensen sowie die Werkfeuerwehr der Conti zu diesem Einsatz hinzualarmieren lassen. Das bedeutete Sirenenalarm in der Kernstadt. Dank des massiven Einsatzes von zwei Drehleitern mit Wenderohren sowie insgesamt zehn eingesetzten Trupps unter Atemschutz konnten die Flammen in weniger als einer Stunde gelöscht werden. Nachbar­gebäude wurden vor den Flammen geschützt. Erste Aufgabe des Angriffstrupps war die Menschenrettung. Eine Person wurde von der Feuerwehr aus dem Gebäude geführt, eine mögliche zweite, vermisste Person bestätigte sich glücklicherweise nicht. Das Technische Hilfswerk hat mit seinem Baufachberater das Gebäude untersucht. Letzte Glutnester wurden am späten Nachmittag mit einem Schaumteppich erstickt. Personen sind nach ersten Informationen nicht zu Schaden gekommen. Das Gebäude ist unbewohnbar und nach Rücksprache mit der Polizei für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt. Der Schaden wird laut Polizei­angaben auf rund 200.000 Euro geschätzt. Der Bereich Wolfshof/Göttinger Straße war für die Löscharbeiten voll gesperrt.

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