SPD bildet Arbeitskreis zur Stärkung der Ortschaften und der Ortschaftsabteilungen

Mehr für Ortschaften tun

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Möchten die Ortschaften stärken (von links): Dietmar Kahler, Hildegard Pavel, René Leitner, Günter Heleske und Knut Fürsten vom SPD-Arbeitskreis laden weitere Mitglieder zur Mitarbeit im Arbeitskreis ein.

NORTHEIM (wat) – Die Arbeit in den Northeimer Ortschaften voranbringen und die Orte infrastrukturell stärken, das hat sich der neu gegründete Arbeitskreis der SPD auf die Fahnen geschrieben. Er möchte damit auch dem demografischen Wandel entgegenwirken.

„Wir möchten uns um die Situationen der Ortschaften kümmern, die Sorgen und Wünsche der Bürger Ernst nehmen und natürlich auch die Zukunft unserer Abteilungen sichern“, umreißt Hildegard Pavel (Hollenstedt) das Ziel des Arbeitskreises. Die Belange der Kernstadt, so betont sie, sollen dabei aber auch nicht aus den Augen verloren gehen. „Im Wahlkampf wird von den Bürgermeisterkandidaten versprochen, die Ortschaften zu stärken, aber passieren tut nichts“, zeigt sich Dietmar Kahler (Hammenstedt) auch vom Northeimer Bürgermeister enttäuscht. Das möchten die Sozialdemokraten nun ändern. Den demografischen Wandel in den Ortschaften und die damit einhergehende drohende Schließung von Kindergärten und Schulen sowie den damit verbundenen schlechten Stadtbusverkehr und die zu langsame Internetverbindung „werden wir kritisch und aufmerksam begleiten“, verspricht Pavel. Deshalb werden die SPD-Mitglieder ab April die einzelnen Ortschaften besuchen, sich ein Bild vor Ort machen und mit den Bürgern über die Wünsche und die Zukunft ihrer Ortschaft diskutieren. Zudem soll für jede Ortschaft ein Ansprechpartner der SPD ernannt werden, an den sich die Bürger jederzeit wenden können. Die Sorgen und Wünsche können so in den Stadtrat und den Kreistag transportiert werden. Start ist in Denkershausen, der Termin wird noch bekanntgegeben. „Dass viele junge Menschen aus Denkershausen wegziehen, kann ich verstehen“, sagt René Leitner von den Jusos, der selbst dort wohnt. „Wir haben eine schlechte Busanbindung und viel zu langsames Internet, da ziehen natürlich viele in die Stadt.“ An derzeit erster Stelle steht daher auch für die SPD der Internet-Ausbau auf den Ortschaften. „Da nehmen wir Landrat Wickmann und die Bundeskanzlerin beim Wort, dass alle Dörfer 50MB-Leitungen bekommen“, betont Kahler.

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