Unbelehrbare 70-Jährige baut mehrere Unfälle

Betrunkene fährt Polizei ins Heck

Polizeikelle
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Symbolbild

Northeim – Eine Autofahrerin verursachte am Donnerstagvormittag betrunken mehrere Unfälle und flüchtete jedes Mal vom Unfallort. Selbst dem Polizeiauto fuhr sie während der Kontrolle auf. Obwohl ihr Führerschein schließlich beschlagnahmt wurde, baute sie wenige Stunden später erneut einen Unfall mit ihrem Auto.

Die 70-jährige Northeimerin fuhr mit ihrem Audi A3 gegen 10.40 Uhr gegen einen Telefonverteilerkasten an der Hindenburgstraße/Ecke Wilhelmstraße und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Ein Zeuge meldete dies der
Polizei. Zehn Miniten später verursachte sie an der Göttinger Straße einen weiteren Unfall, bei dem sie gegen ein am Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug fuhr und ebenfalls flüchtete. Eine Zeugin konnte das Kennzeichen des Audi ablesen und verständigte die Polizei. Zwischenzeitlich gingen zeitgleich Hinweise bei der Göttinger Leitstelle sowie der Northeimer Dienststelle ein, dass ein Audi A3 in Schlangenlinien über die Bundesstraße 3 in Richtung Nörten-Hardenberg unterwegs sei. Dort konnte die Polizei sie finden und zum Anhalten auffordern. Während des Anhaltevorgangs fuhr sie letztendlich auf den vor ihr fahrenden Funkstreifenwagen auf. Die Beamten stellten Alkoholgeruch in der Atemluft der 70-Jährigen fest. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. Gegen die Fahrzeugführerin wurden Ermittlungsverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 9.000 Euro. Daraus gelernt hat die Dame jedoch nicht. Denn wenige Stunden später setzte sie sich wieder hinters Steuer ihres Audis und verursachte gegen 14 Uhr auf der B3 an der Bedarfsampel bei Sudheim einen weiteren Unfall, indem sie auf einen vor ihr verkehrsbedingt haltenden Pkw Renault auffuhr. Dabei wurden sie und die 61-jährige Fahrerin des Renault leicht verletzt. Der 70-jährigen Northeimerin wurde erneut eine Blutprobe entnommen. Gegen sie wurden Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von circa 7.500 Euro.

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