"Digitale Bildmedien treffen auf Malerei" mit Künstlerin Irene Pregizer

"Nach Gusto ausprobieren"

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Sozialpädagogin Ina Kipke (von links), Leiter der Alten Brauerei Stefan Loheide, Mitarbeiter und Organisator der Städtepartnerschaft Matti Dahms, Bürgermeister Simon Hartmann, Künstlerin Irene Pregizer und Stadtarchivar Dr. Stefan Teuber eröffnen die Ausstellung „Digitale Bildmedien treffen auf Malerei“ im Foyer des Northeimer Rathauses.

NORTHEIM Seit zehn Jahren werden im rahmen der Deutsch-Polnischen Kulturtage im Wechsel in Northeim und Prudnik verschiedene Kunstwerke erstellt. Die neue Ausstellung der im Sommer in der Alten Brauerei gemalten Bilder kann jetzt bis zum 1. Februar im Northeimer Rathaus besichtigt werden. 

„Die Deutsch-Polnischen Kulturtage sind ein fester Bestandteil unserer Partnerschaft mit Prudnik“, erklärt Northeims Bürgermeister Simon Hartmann bei der Eröffnung der neuen Ausstellung „Digitale Bild­medien treffen auf Malerei“ im Northeimer Rathaus. Das erneut eine Vernissage in dessen Foyer gefeiert werden kann, freue ihn ganz besonders. „Die Erfahrung zeigt, dass aus dem jährlichen Austausch Freundschaften und mehr entstehen können“, hebt er die Bedeutung der Partnerschaft für den Kultur­austausch in Europa hervor. Jugendliche können so ihren Horizont erweitern und ihnen damit ein positives Bild der Gemeinschaft vermittelt werden. „Das Rathaus ist ein guter Ort für solche Ausstellungen“, erklärt Hartmann. Auch das neue Münsterzentrum im Herzen der Stadt könne in Zukunft für solche Veranstaltungen etabliert werden. „Es war wieder eine tolle Aktion mit den Jugend­lichen“, sagt Künstlerin Irene Pregizer, die das Projekt seit zehn Jahren betreut. Auch wenn die Verständigung nicht immer leicht sei, mache es ihr immer Spaß mit den Jugend­lichen zu arbeiten. Besonders, da die Kommunikation nach einiger Zeit immer visueller werde. „Sie können sich ganz nach Gusto ausprobieren und sich künstlerisch entfalten.“ Die Bilder, die derzeit während der regulären Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses besichtigt werden können, sind Collagen aus Malerei und gedruckter Digitalfotografie, oft aus Zeitschriften ausgeschnitten. Einige Bilder spielen mit den harten Übergängen, die die verschiedenen Kunst­formen bieten, andere greifen die Vorgaben auf, erweitern sie und fügen zusammen, was ursprünglich nicht zusammen­gehört. (sth)

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