Feuerwehrhaus Hillerse wird für 763.000 Euro erweitert

Aufbau für die Zukunft

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Symbolischer Baubeginn am Hillerser Feuerwehrhau (von links): Ortsbrandmeister Heiko Friedrichs, Walter Keup (Ausschussvorsitzender Bürgerdienste, Wirtschaft und Verkehr, öffentliche Sicherheit und Ordnung) Wolfgang Sendler (Stadt Northeim, Hochbau), Arne Friedrichs (stellvertretender Ortsbürgermeister), Bürgermeister der Stadt Northeim Simon Hartmann, Stadtbrandmeister Bernard Krzepina und Katharina Sander (Abteilung Bürgerdienste der Stadt Northeim).

Hillerse – Nicht nur die Kameraden, ihre Ausbildung und Fahrzeuge sind einem Wandel unterworfen. Auch ihre Häuser müssen weiterentwickelt werden. Am Freitag erfolgte der symbolische Spatenstich zur Erweiterung des Feuerwehrhauses Hillerse. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich am Montag beginnen.

Bereits vor 15 Jahren wurde die Erweiterung des Feuerwehrhauses vom damaligen Ortsbrandmeister Manfred Falke angestoßen. Aus der ehemaligen Kostenschätzung von 74.000 Euro wurden im Lauf der Jahre, sowohl baukonjunktur- als auch anspruchsbedingt, 763.000 Euro. Damals verfügte die Feuerwehr über keine geschlechtergetrennten Umkleiden und keinen gesonderten Raum für die Jugendfeuerwehr. Mit der Erweiterung wird die bis­herige Nutzfläche von 150 Quadratmeter um weitere 300 erhöht. So können ein neuer Unterrichtsraum, die Jugendfeuerwehr übernimmt den ehemaligen, jeweils Umkleideräume für Damen und Herren mit Duschen und WCs, ein Raum für den Ortsbrandmeister und zwei Stellplätze für Fahrzeuge bis zehn Meter länge eingerichtet werden. Dabei werde auch auf die Einteilung der Räume nach Schwarz-Weiß-Bereichen geachtet. So werden Verschmutzungen vom Einsatzgeschehen nicht in die Sozialräume getragen. Bürgermeister Simon Hartmann dankte allen Beteiligten für ihre in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit, um dieses Projekt zu verwirklichen. Einen besonderen Dank richtete er auch an die Kameraden der Ortsfeuerwehr. „Sie haben ihre Tagesverfügbarkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, lobte er die 26 Feuerwehrmitglieder, die in Uniform zum Spatenstich angetreten waren. Auch Ortsbrandmeister Heiko Friedrichs dankte den Beteiligten und insbesondere seinen Leuten vor Ort. „Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen“, erklärte er. Denn die Kameraden haben nicht die Hände in den Schoß gelegt und die Arbeit der Ausschüsse abgewartet. Sie hätten unter anderem das Grundstück frei gemacht und den alten Kies vom Dach geschaufelt. Im gesamten Stadtgebiet gäbe es noch viele offene Baustellen in den Feuerwehr­häusern, erläuterte Hartmann nach dem Spatenstich. Welches davon nach Hillerse zuerst erneuert werde, sei jedoch noch nicht festgelegt worden. Dies müsse bedarfsgerecht geschehen. Dabei könne auch eine neue Fahrzeugsituation in die Bewertung mit einfließen. (sth)

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