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20 Türen öffnen an 20 Orten

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Pastor Leonhardt und Beate Wernicke mit Plakat zum Lebendigen Adventskalender
Wollen die Menschen in der Stadt zusammenbringen: Pastor Stefan Leonhardt und Beate Wernicke. © Martin Friese

Northeim – Macht hoch die Tür, die Tor macht weit – nach zwei Jahren corona-bedingter Pause wird wieder ein Lebendiger Adventskalender in der Kernstadt Northeim aufgezogen.

Ab Donnerstag, 1. Dezember, öffnen wochentäglich 20 Gruppen und Gemeinden, Vereine und Verbände, Einrichtungen und Treffpunkte die Eingangstür und bescheren jeweils eine gute halbe Stunde besinnliches Gemeinschaftserlebnis. Das haben jetzt Beate Wernicke vom Tagestreff Oase und Pastor Stefan Leonhardt von der St.-Sixti-Kirchengemeinde angekündigt und zur Teilnahme eingeladen. Zum Finale am 23. Dezember spielt das Northeimer Jugendorchester in der St.-Sixti-Kirche.

Wegen des großen Erfolgs der Erstauflage 2019 wollten die Ausrichtenden die besondere Kalenderaktion bereits 2020 wiederholen. Doch Lockdown und Corona-Lage zwangen zur Absage, auch 2021. Diesmal wird verstärkt auf heimische Vereine und Einrichtungen gesetzt: „Wir freuen uns, dass sich diesmal 20 Gruppen, Institutionen und Vereine beteiligen und die Treffen als Ausrichter jeweils selbst organisieren“, sagt Wernicke.  
Die Adventstreffen beginnen mit einem gehaltvollen gedanklichen Impuls, mit Weihnachtsgedichten oder Anekdoten. Bei heißen Glühgetränken und Keksen folgt besinnlicher Austausch. „Wir wollen die Menschen in der Stadt zusammenbringen“, betont Pastor Leonhardt. Obendrein hilft der Lebendige Adventskalender gut gegen möglichen Vorweihnachtsstress, weiß Beate Wernicke, „das erdet einen vor dem Fest“.

Hut geht herum für Tafel

Die Türchen im Lebendigen Adventskalender öffnen sich jeweils von 18.30 Uhr bis 19 Uhr – am 1. Dezember: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, Wolfshof 3; 2. Dezember: Theater der Nacht, Obere Straße 1; 3. Dezember: Ev.-Reformierte Gemeinde, Hindenburgstraße 28; 5. Dezember: Tagestreff Oase, Hagenstraße 18; 6. Dezember: Heimatmuseum, Am Münster 32-33; 7. Dezember: Bürgerschützengesellschaft, Schießhaus Am Schützenring 1; 8. Dezember: Superintendentur Leine-Solling, Entenmarkt 2; 9. Dezember: Kath. Pfarrgemeinde Mariä Heimsuchung, Gardekürassierstraße 5; 10. Dezember: Freiwillige Feuerwehr, Feuerwehrskulptur am Markt; 12. Dezember: Kreisvolkshochschule, Wallstraße 40; 13. Dezember: Kinder- und Jugendkulturzentrum, Alte Brauerei am Schaupenstiel 20; 14. Dezember: Touristik-Information (Reddersen-Haus am Münster 6); 15. Dezember: Bürgerbüro, Am Münster 9-10; 16. Dezember: St.-Sixti-Gemeinde, Sixti-Kirche; 17. Dezember: Heimat- und Museumsverein, am Münster 30 (Eingang Standesamt); 19. Dezember: Ev. Jugend Leine-Solling, Kirchplatz 7; 20. Dezember: Arbeiterwohlfahrt, Entenmarkt 3; 21. Dezember: Technisches Hilfswerk, Am Bergbad 4; 22. Dezember: Altenheim Innere Mission, Wallstraße 50; 23. Dezember: Northeimer Jugendorchester, Sixti-Kirche.

Eintritt zu den Treffen wird nicht erhoben. Dafür geht ein Spendenhut für die Northeimer Tafel herum. Mitzubringen sind Trinkgefäß und Maske. An den Sonntagen im Advent öffnen die Northeimer Kirchen für Gottesdienste. - cmf

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