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„Wahnsinn, was es in Barnten gab“

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Ortsheimatpflegerin Kordula Schmidt bringt die Frauen mit unterhaltsamen Anekdoten zum Schmunzeln und sorgt für eine lockere Atmosphäre während des Dorfrundgangs.
Ortsheimatpflegerin Kordula Schmidt bringt die Frauen mit unterhaltsamen Anekdoten zum Schmunzeln und sorgt für eine lockere Atmosphäre während des Dorfrundgangs. © Hormann

Barnten – Zu einem besonderen Rundgang durch den Ort machte sich der Kreis „Frauen treffen Frauen“ auf: Ortsheimatpflegerin Kordula Schmidt nahm die 13 Frauen mit auf eine Reise durch die Vergangenheit Barntens, begonnen am Maibaum vor dem Dorfgemeinschaftshaus, in dem sich einst die Grundschule befand.

1953 wurde die schräg gegenüber liegende Kleingartenkolonie gegründet, erste Gärten wurden in den 70er Jahren angelegt. Einst wurde darüber nachgedacht, in Barnten ein Schwimmbad anzulegen – dazu kam es jedoch nie, erinnern sich die Rundgangsteilnehmerinnen. Bereits an diesem Punkt wird klar, dass es sich beim Rundgang um keine Führung im herkömmlichen Sinne handelt: Schmidt gibt mit ihrem detaillierten Wissen über Gebäude und Menschen des Dorfes Impulse, die von den übrigen Frauen aufgegriffen und vervollständigt werden. Vieles braucht sie gar nicht zu erzählen, denn: „Das wisst Ihr ja alle“, kennt Schmidt die Frauen gut. So ist es für viele Teilnehmerinnen nichts Neues, dass der „alte Bahnhof“ seinen Namen gar nicht wirklich verdiente, da es sich bei ihm lediglich um eine Haltestelle mit kleinem Wärterhäuschen handelte.

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