Volkstrauertag: Gedenken mit deutlicher Mahnung zum Frieden

„Nicht wegschauen, sondern hinschauen“

„Nicht wegschauen, sondern hinschauen, auch auf das Leid, und zwar hinschauen mit Empathie. So wie Astrid Lindgren das getan hat“, betonte Pastor Wolfgang Richter bei der Gedenkfeier in Gronau.
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„Nicht wegschauen, sondern hinschauen, auch auf das Leid, und zwar hinschauen mit Empathie. So wie Astrid Lindgren das getan hat“, betonte Pastor Wolfgang Richter bei der Gedenkfeier in Gronau.

Gronau / Kreis – Wie im Gronauer Stadtpark wurde gestern anlässlich des Volkstrauertages in der ganzen Region der Toten infolge von Krieg und Gewalt gedacht. Die vielen Gedenkveranstaltungen sollten zugleich Mahnung sein, gemeinsam hinzuschauen, um den Frieden zu bewahren.

„Nicht wegschauen, sondern hinschauen, auch auf das Leid, und zwar hinschauen mit Empathie. So wie Astrid Lindgren das getan hat“, betonte Pastor Wolfgang Richter bei der Gedenkfeier in Gronau und richtete den Blick auf die Tagebucheinträge der schwedischen Schriftstellerin, die unter dem Titel „Die Menschheit hat den Verstand verloren“ erschienen sind. „Mit Mitgefühl, auch da wo wir keine Antworten haben oder ratlos sind. Die wichtigste Aufforderung, das Besondere, auf das es ankommt am Volkstrauertag 2021 ist diese Aufforderung zum Hinschauen und zur Empathie“, hob der Gronauer Pastor hervor: „Diese Empathie, die kann man lernen – die müssen schon Kinder lernen, zum Beispiel durch gute Kinderbücher.“

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