1. leinetal24
  2. Lokales
  3. Nordstemmen

Strom aus eigener Herstellung?

Erstellt:

Kommentare

Ob Heizung des Dorfgemeinschaftshauses, Sportplatz oder fehlende Spielplätze: Der Ortsrat spricht in seiner Sitzung zahlreiche Baustellen an.
Ob Heizung des Dorfgemeinschaftshauses, Sportplatz oder fehlende Spielplätze: Der Ortsrat spricht in seiner Sitzung zahlreiche Baustellen an. © Hormann

Barnten – Groß war der Andrang bei der jüngsten Sitzung des Barntener Ortsrates: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen die Möglichkeit in Anspruch, der öffentlichen Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus beizuwohnen und so einiges über Themen zu erfahren, die sie persönlich betreffen.

So ging es zum Beispiel um den geplanten Anbau an die Kindertagesstätte, der zur Einrichtung einer weiteren Kleingruppe mit bis zu vier Kindern dienen soll. Der Anbau in Modulbauweise, der ab Beginn des kommenden Jahres an der Seite des Gebäudes, Ecke Glückaufstraße/Landesstraße, errichtet werden soll, wird voraussichtlich 844 000 Euro kosten, die im Haushaltplan für das kommende Jahr berücksichtigt sind.

Auch der in die Jahre gekommene Barntener Sportplatz kam erneut zur Sprache, mit Beteiligung der Sportvereine konnten bereits grobe Konzepte zur Renovierung des Geländes und zur weiteren Nutzung des Clubhauses erstellt werden, berichtete Andreas Hochmuth. Diese Konzepte inklusive des Betriebs einer Kleinkläranlage, die damit über die Nutzung für rein sportliche Zwecke hinausgehen, konnte der Landkreis nicht genehmigen, musste Tobias Cieplik von der Verwaltung die Sportler in ihrem Vorhaben bremsen. Dafür bedürfe es zunächst einer Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung eines Bauplanes.
Auch dem Wunsch nach der Einrichtung von Verkehrsschwellen an den Straßen „Zum Cordesholz“ und „Sarstedter Straße“ konnte die Gemeinde nicht entsprechen, es sei dafür momentan schlichtweg kein Geld verfügbar, wie Cieplik erklärte. Bei einer Weiterleitung der Bitte an die Gemeinde werde das Thema mit einer sehr niedrigen Priorität versehen und deshalb wohl erst in etwa zehn Jahren bearbeitet werden können, gab Cieplik eine grobe Schätzung ab. Schwellen nur „testweise“ einzubauen, sei zudem ebenfalls nicht möglich, da sie auch dem Überqueren großer Lastwagen standhalten müssen. kho

Auch interessant

Kommentare