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„Fit von der Haarspitze bis zur Sohle“

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Von: Jennifer Klein

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Bieten den Feuerwehrleuten der Gemeinde künftig die Möglichkeit, sich mit einem speziellen Trainingsprogramm fit zu halten (von links): Florian Draub, Oliver Krumm, Hendrik Stosch und Stefan Thiel.
Bieten den Feuerwehrleuten der Gemeinde künftig die Möglichkeit, sich mit einem speziellen Trainingsprogramm fit zu halten (von links): Florian Draub, Oliver Krumm, Hendrik Stosch und Stefan Thiel. © Katja Hormann

Nordstemmen – Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr setzen sich bei jedem Einsatz erneut großen Belastungen aus. Einmal jährlich müssen sie aus Sicherheitsgründen ihre Fitness unter Beweis stellen, bei der Belastungsübung ist mit einem Atemluftvorrat von 1 600 Litern eine Gesamtarbeit von 80 Kilojoule zu erbringen, so schreibt es die Feuerwehr-Dienstvorschrift vor.

Um sich auf den Belastungstest vorzubereiten und generell gesund und beweglich zu bleiben, steht den Einsatzkräften nun ein neues Angebot zur Verfügung: In Kooperation mit der Active Lounge können die Mitglieder der Einsatzabteilung der Gemeindefeuerwehr mittels eines speziell auf sie abgestimmten Programms zu einem vergünstigten Preis trainieren, verkündet Oliver Krumm.

Gemeinsam mit Florian Draub eröffnete er im vergangenen Jahr den Fitness- und Physiotherapie-Komplex im Nordstemmer Gewerbegebiet. Damals entstand auch die Idee, den Kameraden eine Möglichkeit zu bieten, trainieren und sich so durchgängig fit halten zu können, erinnert sich Stefan Thiel, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Adensen-Hallerburg und Gemeindeatemschutzbeauftragter. Dass sich die ehrenamtlichen Feuerwehrleute nun in der Active Lounge fithalten können, findet er „grandios“ und zeigt sich froh darüber, dass das geplante Vorhaben bei den beiden Betreibern direkt auf Zustimmung stieß. 

Das ausgefeilte Kraft-Ausdauer-Programm stärkt Herz und Kreislauf, trainiert dabei mit moderaten Gewichten und vielen Bewegungswiederholungen die verschiedenen Muskelpartien des Körpers, führt Draub aus. So bleiben die Einsatzkräfte „fit von der Haarspitze bis zur Sohle“. Ziel sei es, mit geringerem Luftverbrauch mehr erreichen und dadurch mehr Menschen helfen zu können, ergänzt Hendrik Stosch, stellvertretender Gemeindebrandmeister. 

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