Kai-Uwe Hickmann ist seit Dezember offizieller Bauhof-Leiter / Neue Software soll 2015 an den Start gehen

„Es war ein sehr anstrengendes Jahr“

Seit dem 1. Dezember 2013 ist Kai-Uwe Hickmann offizieller Leiter des Nordstemmer Bauhofs. Zuvor hatte er das Amt kommissarisch inne. Foto: Siedlaczek

NORDSTEMMEN Es war ein Jahr der Umstrukturierung, der Neuanschaffungen und auch der Einarbeitung – vor allem für Kai-Uwe Hickmann. Seit dem 1. Dezember 2013 ist er offizieller Leiter des Nordstemmer Bauhofs. Zuvor hatte er das Amt ein Jahr lang kommissarisch inne und bereitete sich mit tatkräftiger Unterstützung durch den ehemaligen Bauhofsleiter Roland Voeltz auf seine zukünftigen Aufgaben vor.

„Ich habe mich bereits im vergangenen Jahr um alles wesentliche gekümmert“, sagt Hickmann. Konkret bedeutet dies, dass der gelernte Straßenbautechniker, der im Vorfeld seiner Leitertätigkeit unter anderem für die Straßen und Baustellen der Gemeinde zuständig war, neue Arbeitsgeräte auswählte und alle organisatorischen Aufgaben in Sachen Arbeitseinteilung übernahm. „Es war ein sehr anstrengendes Jahr, aber es hat immer Spaß gemacht“, sagt Hickmann. So wurde um für zukünftigen Aufgaben gut gerüstet zu sein, neues Personal eingestellt und unter anderem auch ein Großflächenmäher angeschafft, der mit rund 90 000 Euro zu Buche schlug, sich aber bereits bewährt hat: „Wir haben die Pflege der Grünflächen im Gemeindegebiet wieder selbst übernommen“, erklärt Hickmann. Ergänzt wurde das Bauhof-Team auch durch eine neue Verwaltungskraft: Kirsten Ribbeck ist seit dem vergangenen Jahr mit von der Partie und hilft immer dort weiter, wo Fragen an den Bauhof gerichtet werden. Insgesamt wurden 2013 rund 300 000 Euro in den Bauhof investiert. „Dafür sind wir jetzt in allen Bereichen auf dem neuesten Stand“, betont Hickmann. Und diese Neuerung geht in diesem Jahr noch weiter, denn 2015 soll eine neue Software für Kosten- und Leistungsrechung an den Start gehen, und dies muss vorbereitet werden: „Das Programm erfasst unter anderem Arbeitsstunden, die eingesetzten Geräte, die Abnutzung und viele andere Punkte“, erklärt Hickmann. Durch die auf diesem Weg gesammelten Daten wird zum Beispiel ersichtlich, wann ein Gerät erneuert werden muss. „Das ist eine große Hilfe“, so der Bauhof-Leiter.

Rund 20 000 Euro kostet die neue Software. Eine Ausgabe, die auch Harry Neise, Fachbereichsleiter für Bau und Planung, gut angelegt sieht: „Es wird das Herzstück des Bauhofes werden und alle Aspekte rund um die Tätigkeiten verwalten.“

Derzeit führt das Bauhof-Team Baumschnittarbeiten nahe Adensen durch. „Wir haben diese Tätigkeit, die ursprünglich im Herbst und Frühjahr stattfindet, vorgezogen, weil aktuell kein Winterdienst geleistet werden muss“, sagt Hickmann und erklärt, dass man alle Ortschaften auf diese Weise herrichte. Sollte allerdings doch noch der große Schneeeinbruch kommen, ist der Bauhof bestens vorbereitet: „Wir haben ein Auge auf den Wetterbericht und sprechen den Dienst rechtzeitig ab.“ Hinzu kommt, dass es immer einen sogenannten Melder gebe, die im Fall der Fälle bereits um 3.30 Uhr zur Stelle sei, so der Leiter des Bauhofs.

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