44-jähriger Elzer kommt in den Gegenverkehr und rammt vier Fahrzeuge / Fünf Leicht- und zwei Schwerverletzte

B 3: Schwerer Unfall bei Adensen

Zwei Schwer- und fünf Leichtverletzte sind das Resultat eines Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße 3 in Höhe der Abfahrt Schloss Marienburg. Fotos: Vogelbein

Adensen Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am frühen Dienstagmorgen auf der Bundesstraße 3 zwischen Wülfingen und Adensen auf Höhe der Abfahrt Marienburg. Vier Fahrzeuge und sieben Personen waren beteiligt, zwei Fahrer verletzten sich schwer. Rund 30 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Nordstemmen, Rössing und Burgstemmen waren im Einsatz. Wegen der Unfallaufnahme und der Fahrbahnreinigung war die Bundesstraße den ganzen Vormittag voll gesperrt.

Am frühen Morgen heulten gestern die Sirenen in der Gemeinde Nordstemmen, die Feuerwehren Nordstemmen, Burgstemmen und Rössing wurden zur Unfallstelle auf der Bundesstraße 3 bei Adensen gerufen. Dort offenbarte sich den Helfern ein Trümmerfeld: „Die Beteiligten haben eine Menge Glück gehabt“, sagte Einsatzleiter Björn Lübbecke, kurz nachdem die Einsatzstelle an die Polizei Sarstedt übergeben wurde. Drei Fahrzeuge standen in einer leichten Linkskurve quer und waren zum Teil stark beschädigt, ein viertes Fahrzeug kam fernab auf einem Feld zum Stehen. Die Fahrbahn wurde durch herumfliegende Teile und auslaufende Betriebsstoffe stark verschmutzt.

So ist es passiert

Etwa gegen 6 Uhr war ein 44-jähriger Elzer zusammen mit drei Arbeitskollegen auf dem Weg von Hannover nach Elze, als er auf Höhe der Ausfahrt Adensen/Schloss Marienburg aus bisher unbekannten Gründen in einer leichten Rechtskurve mit seinem Passat in den Gegenverkehr geriet und dort mit drei Fahrzeugen kollidierte. Während die drei weiteren Fahrzeuginsassen des silbernen Passats leicht verletzt den Unfall überstanden, erlitten der Fahrer sowie eine 50-jährige Duingerin schwere Verletzungen. Die beiden übrigen Verkehrsteilnehmer aus Salzhemmendorf wurden ebenfalls leicht verletzt. Die Beteiligten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Hannover und Hildesheim gebracht. Den Transport des Elzer Schwerverletzten in die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) übernahm der Rettungshubschrauber Christoph 4. Im Fall des schwerverletzten Passatfahrers hat die Staatsanwaltschaft Hildesheim zudem einen Sachverständigen hinzugezogen, denn trotz des starken Aufpralls hatte der Airbag auf der Fahrerseite des verunglückten Passats nicht ausgelöst.

Laut Polizeihauptkommissar Bernd Drewitz wird der Sachschaden auf etwa 40 000 bis 50 000 Euro geschätzt. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Bundesstraße 3 war bis etwa 13 Uhr für die Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten gesperrt.

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