Rats-Apotheke in Nordstemmen: Schon mehr als 1 000 der neuen Berechtigungsscheine für Masken eingelöst 

„Unglaublicher Ansturm“

Kathrin Schlünsen, Inhaberin der Rats-Apotheke in Nordstemmen, zeigt die Berechtigungsscheine für die Abgabe der 6er-Packs FFP2-Masken, welche die Krankenkassen verschicken.
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Kathrin Schlünsen, Inhaberin der Rats-Apotheke in Nordstemmen, zeigt die Berechtigungsscheine für die Abgabe der 6er-Packs FFP2-Masken, welche die Krankenkassen verschicken.

Nordstemmen – „Es war ein unglaublicher Ansturm“, blickt Apothekerin Kathrin Schlünsen von der Rats-Apotheke Nordstemmen auf die kostenfreie Abgabe der FFP2-Masken von Mitte Dezember bis Anfang Januar zurück. In den ersten Tagen hatten sich entsprechend lange Schlangen vor der Apotheke gebildet.

Seit Januar ist jedoch wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt – und Änderungen sind in Kraft getreten: So konnten 60-jährige Bürger oder jene, die zur Risikogruppe zählen, bis einschließlich 6. Januar noch die FFP2-Masken abholen, welche die Regierung im ersten Schwung kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte. Schlünsen, die bei der Anschaffung der Masken in finanzielle Vorleistung gehen musste, sei gut an die Masken herangekommen und hätte lediglich Anfang Januar kurzzeitig keine auf Lager gehabt, weil es einen Lieferengpass gab.  „Mittlerweile sind wir mit den FFP2-Masken wieder gut eingedeckt. Alle Eventualitäten sind eingerechnet. Nun hoffen wir, dass sie von den Patienten auch eingefordert werden“, so die Inhaberin der Rats-Apotheke. 

Seit gut fünf Wochen ist es bei der Abgabe der FFP2-Masken so geregelt, dass Berechtigte von ihrer Krankenkasse Berechtigungscoupons zugeschickt bekommen. Weit über 1 000 dieser Berechtigungsscheine seien in der Rats-Apotheke bereits eingelöst worden. Sechs Masken gibt es mit dem Coupon für den Zeitraum vom 6. Januar bis 28. Februar sowie sechs weitere mit dem zweiten Coupon, der vom 16. Februar bis 15. April gilt. Seit Januar ist neu, dass Berechtigte selbst pro Coupon zwei Euro dazuzahlen müssen. Nach Angaben von Kathrin Schlünsen kommen die Kunden mit den Berechtigungsscheinen stoßweise in die Apotheke. Das läge auch daran, dass die Krankenkassen die Berechtigungsscheine nicht alle gleichzeitig an ihre Mitglieder verschickt hätten und dies offenbar auch etwas später als gedacht passiert ist. „Bei uns wurden die ersten Berechtigungsscheine am 11. Januar eingelöst“, berichtet Apothekerin Kathrin Schlünsen. Die Mitarbeiter in der Apotheke konnten so wiederum mal ein bisschen durchatmen. „So einen Andrang nach den kostenfreien Masken wie im Dezember habe ich noch nie erlebt“, schildert Barbara Jensen, die seit 1981 als PTA in der Rats-Apotheke arbeitet. „Es war schon eine große Herausforderung“, sagt sie. Auch die so genannten Masken-Touristen hätten sie in der Apotheke in Nordstemmen gehabt.  - me

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