Pastoraler Immobilienprozess bei der katholischen Pfarrgemeinde Heilig Geist: Kirchort Nordstemmen soll bleiben, Gestalt aber ist offen

„Wie wollen wir vor Ort leben? Und was ist dafür nötig?“

Barbara Scholz vom Pfarrgemeinderat zeigt, was im Rahmen des pastoralen Immobilienprozesses bisher erarbeitet wurde.
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Barbara Scholz vom Pfarrgemeinderat zeigt, was im Rahmen des pastoralen Immobilienprozesses bisher erarbeitet wurde.

Nordstemmen – „St. Michael ist unser größtes Sorgenkind“, räumt Barbara Scholz vom Pfarrgemeinderat ein und weist auf einige Bauschäden hin, die in Zukunft in der katholischen Kirche in Nordstemmen beseitigt werden müssten. Seit etwa einem Jahr befindet sich die 5 000-Seelen-Pfarrgemeinde Heilig Geist Sarstedt im so genannten pastoralen Immobilienprozess, der nötig wird, weil sich das Bistum innerhalb eines Jahrzehnts vorgenommen hat, die Hälfte aller Immobilien aufzugeben. Wie Diakon Peter Abel betont, steht keineswegs zur Debatte, den Kirchort in Nordstemmen aufzugeben. Aber: „Die Gestalt ist offen“, sagt der Diakon.

Im Rahmen eines Informationsabends am kommenden Freitag, 19. November, ab 18 Uhr wollen die Akteure die Gemeinde in der katholischen Kirche in Nordstemmen über bisher gesammelte Erkenntnisse informieren. Denn: Im nächsten Schritt sollen Ideen entwickelt werden.

„Wie wollen wir vor Ort leben? Und was ist dafür nötig?“, nennt Barbara Scholz die entscheidenden Fragen, die es zu beantworten gelte. Denkverbote soll es bei der Entwicklung des Immobilienkonzeptes, für das sich die Pfarrgemeinde insgesamt zwei Jahre Zeit gibt, nicht geben. wichtig sei den Verantwortlichen, offen mit der Gemeinde ins Gespräch zu kommen, Sorgen und Ängste zu nehmen und Transparenz zu schaffen. 

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