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Nur mühsam findet Nordstemmer Bauausschuss einen Kompromiss

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„Die schleichende Abnahme der Baumarten in unseren Ortschaften muss gestoppt werden“, unterstreicht Eva Pletz die Zielsetzung des von der SPD unterstützten Antrags ihrer Partei.
„Die schleichende Abnahme der Baumarten in unseren Ortschaften muss gestoppt werden“, unterstreicht Eva Pletz (Bündnis 90 / Die Grünen) die Zielsetzung des von der SPD unterstützten Antrags ihrer Partei. © Ann-Cathrin Oelkers

Nordstemmen – Nur mühsam konnte im Ausschuss Konsens über das zweite große Thema auf der Tagesordnung erzielt werden. Obwohl sich alle Mandatsträger grundsätzlich einig waren, dass das öffentliche Grün einen hohen Stellenwert hat, bewahrt und gefördert werden muss, wurde erneut intensiv über einen bereits Ende November 2020 von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eingebrachten Antrag diskutiert.

Die Umweltpartei möchte erreichen, dass ab April jeder entfernte Baum und Großstrauch durch mindestens zwei bienen- und insektenfreundliche Neupflanzungen ersetzt wird. Ersatzpflanzungen sollen zeit- und ortsnah im Einvernehmen mit den Ortsräten erfolgen.

„Die schleichende Abnahme der Baumarten in unseren Ortschaften muss gestoppt werden“, unterstrich Eva Pletz die Zielsetzung des von der SPD unterstützten Antrags ihrer Partei. Inhaltlich hatten weder die Verwaltung noch die Vertreter der CDU und der Unabhängigen daran etwas auszusetzen, die in der Diskussion neben den Kosten auch mögliche praktische Probleme bei der Umsetzung ins Feld führten. Hauptkritikpunkt war die beabsichtigte Verbindlichkeit, einen gefällten Baum oder Großstrauch durch zwei Neuanpflanzungen zu ersetzen.

Einen Kompromissvorschlag, dem das Gremium letztlich mehrheitlich folgte, machte der Ausschussvorsitzende Andreas Arlt (SPD). Bis zur nächsten Sitzung des Ausschusses Anfang März soll ein Beschlussvorschlag zur Abstimmung erarbeitet werden. In diesem soll dann weniger strikt nur noch von dem Ziel, ab April auf den gemeindeeigenen Flächen eine Fällung durch zwei Neuanpflanzungen zu kompensieren, die Rede sein.

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