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Nordstemmer Feuerwehrleuten geht „ein Licht auf“: Vermeintliches Feuer entpuppt sich als Preistafel

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Neben den Ortsfeuerwehren rückt auch eine Rettungswagenbesatzung aus Gronau mit an. Nach nur 15 Minuten wird der Einsatz beendet.
Neben den Ortsfeuerwehren rückt auch eine Rettungswagenbesatzung an. Nach nur 15 Minuten wird der Einsatz beendet. © DANIEL FREITAG

Nordstemmen – „Das hatten wir so auch noch nicht“, sagte Einsatzleiter Patrick Eisfelder über einen skurrilen Einsatz in der Nacht auf Freitag. Er war mit dem 3. Einsatzzug der Gemeindefeuerwehr an die Burgstemmer Straße alarmiert worden. Hier hatte eine aufgeregte Anwohnerin einen orangenen Feuerschein über dem Gelände der Firma Mensing ausgemacht. Aufgrund dieser Schilderung eilten die eingesetzten Ortsfeuerwehren aus Nordstemmen und Adensen-Hallerburg in Richtung Einsatzort, da sich dort die Tankstelle befindet und man so vom Schlimmsten ausgehen musste. Vor Ort konnte jedoch vorerst kein Feuerschein und auch kein Brandrauch ausgemacht werden. Eisfelder schickte daraufhin ein Fahrzeug der Nordstemmer Ortsfeuerwehr zum rückwärtigen Teil des Firmengeländes. Aber auch hier konnte Entwarnung gegeben werden. Er selbst ließ noch einmal über die Einsatzleitstelle die Anruferin ausmachen. Diese meldete sich kurze Zeit später und schilderte erneut ihre Entdeckung. Dabei habe sie aus ihrer Wohnung in Richtung Firmengelände geblickt und einen orangenen Schein über den Dächern der Werkstatt wahrgenommen. Dieser war am Vortag so nicht zu erkennen gewesen. Die Einsatzkräfte konnten von der Wohnung an der Mahlerter Straße ebenfalls einen orangenen Schein über ausmachen. Noch einmal ließ Eisfelder das Objekt erkunden. Erst dann ging allen Einsatzkräften im wahrsten Sinne des Wortes „ein Licht auf“. Der vermeintliche Feuerschein war harmloser als gedacht: Es handelte sich um die Abstrahlung der Tankstellen-Preistafel. Durch einsetzenden Nebel hatte sich oberhalb der Anzeigetafel ein orangener Lichtkegel gebildet. „Aus dem Blickwinkel der Anwohnerin sah es aber tatsächlich wie Feuerschein aus“, berichtete Patrick Eisfelder mit Blick auf die ungewöhnliche Erscheinung. Die Anwohnerin habe deshalb alles richtig gemacht, so der Einsatzleiter. Auch Gemeindebrandmeister Jan Richelmann bekräftigte dies: „Wir rücken lieber einmal mehr aus.“

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