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Rund 200 Menschen ziehen vom Rathaus zu St. Michael

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Von: Jennifer Klein

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DRK, Komm und Gemeindejugendring haben aufgerufen, eine „Friedenskette“ zu bilden – rund 200 Menschen folgen diesem Aufruf. Gemeinsam setzen sie ein Zeichen für den Frieden. Pastor Kay Oppermann und Pfarrer Harald Volkwein gestalten zum Anschluss eine Friedensandacht.
DRK, Komm und Gemeindejugendring haben aufgerufen, eine „Friedenskette“ zu bilden – rund 200 Menschen folgen diesem Aufruf. Gemeinsam setzen sie ein Zeichen für den Frieden. Pastor Kay Oppermann und Pfarrer Harald Volkwein gestalten zum Anschluss eine Friedensandacht. © Katja Hormann

Nordstemmen – Die derzeitigen Kriegszustände in der Ukraine versetzen auch die Nordstemmer Bürger in Angst. Um ein Zeichen für den Frieden und gegen Gewalt auf der Welt zu setzen, riefen der DRK-Ortsverein Nordstemmen, das Komm Mehrgenerationenhaus und der Gemeindejugendring zum Bilden einer Lichterkette auf. Diesem Aufruf folgten Schätzungen zufolge mehr als 200 Menschen. 

Die Gruppe friedlich Protestierender setzte sich am Marktplatz in Gang und bildete unter Wahrung der vorgegebenen Abstände eine Kette, die mit Kornelia Netenjakob vom Komm vorneweg vom Rathaus bis zu der etwa 500 Meter entfernt gelegenen katholischen Kirche St. Michael reichte. Alle Beteiligten hielten ein Licht als Zeichen für den Frieden in den Händen – ob Teelicht, Kerze oder kleine Laterne. Ein paar der Teilnehmer trugen auch Fahnen und Schilder mit Tauben als bei sich, allgemeinbekanntes Symbol für den Frieden.

Den Abschluss der symbolischen Aktion bildete eine kurze Friedensandacht des neuen Nordstemmer Pastors Kay Oppermann zusammen mit Pfarrer Harald Volkwein. Die Botschaft sei konfessionsübergreifend, es seien deshalb nicht nur Menschen christlichen Glaubens an der Lichterkette beteiligt gewesen. Frieden begegne einem auch in der Bibel, beispielsweise im Matthäusevangelium, aus dem die beiden Geistlichen ein paar Verse vorlasen.

Spendenaufruf von DRK und VfL

Die Solidarität geht noch einen Schritt weiter – in vielen Orten werden Spenden für die Menschen in der Ukraine gesammelt. So haben sich auch DRK und VfL Nordstemmen für einen Spendenaufruf zusammengeschlossen. Gesammelt werden etwa Schuhe, Bettwäsche, Decken Spielzeug, Hygieneartikel, Pampers sowie haltbare Lebensmittel. Die Artikel sollen sortiert in Kartons gepackt werden, die schließlich auch beschriftet werden sollten. Die Abgabe soll am kommenden Sonnabend, 5. März, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr auf dem Sportplatz in Nordstemmen erfolgen.

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