Ortsbürgermeisterin hofft auf weiteren ehrenamtlichen Einsatz

Neuer Dorfladen in Rössing nimmt zunehmend Gestalt an

Ortsbürgermeisterin Carlota von Rössing (rechts) führt interessierte Rössinger durch den neuen Dorfladen.

RÖSSING Bis Weihnachten haben Ortsbürgermeisterin Carlota von Rössing zufolge „fleißige Helfer von der Zuckerfabrik“ auf der Baustelle tatkräftig angepackt und waren „uns eine große Hilfe“. Schon jetzt vermittelt die entkernte Baustelle eine Ahnung von dem Konzept, die im Dorfladen angebotenen Waren in einer großzügig-offenen und freundlichen Atmosphäre zu präsentieren.

Wie Carlota von Rössing betonte, solle der Dorfladen mit angeschlossenem Café nach wie vor den Rössingern auch als Begegnungsstätte dienen. Um möglichst viel Platz für die Waren zu gewinnen, seien die Initiatoren von den zuvor geplanten zehn Sitzplätzen abgerückt. Vermutlich werde es künftig vier Sitzplätze im Café geben. Und für die Kunden von Dorfladen und Café solle auch eine Toilette vorhanden sein. „Das müssen wir nicht“, erklärte die Ortsbürgermeisterin, „das wollen wir aber trotzdem machen.“

Damit der Ausbau des rund 130 Quadratmeter großen Dorfladens nach der, den Weihnachtsfeiertagen geschuldeten Pause weiter voran gehen kann, ist nun wieder voller Einsatz nötig.

In den kommenden Tagen soll am ehemaligen Kiosk-fenster eine Liste der als nächstes anstehenden Arbeiten ausgehängt werden. „Jeder Freiwillige wird mit Handkuss entgegengenommen“, bat Carlota von Rössing um weitere Unterstützung durch ehrenamtliche Kräfte. Da die Initiatoren für die Durchführung der weiteren Bauarbeiten ausnahmslos auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen sind, steht der endgültige Abschluss der Arbeiten noch nicht konkret fest. „Wir hoffen“, betonte die Ortsbürgermeisterin, „dass wir es bis März geschafft haben.“ Die im Dorf über den Eröffnungstermin des Dorfladens kursierenden Gerüchte seien allerdings falsch.

Wer möchte, kann nicht nur seine Arbeitskraft in das Gemeinschaftsprojekt einbringen. Auch finanzielles Engagement ist weiterhin möglich und gefragt. „Jede finanzielle Beteiligung ist immer noch herzlich willkommen und gern gesehen“, erklärte Ortsbürgermeisterin Carlota von Rössing. Mittlerweile sind insgesamt fast 65 000 Euro, zumeist aus Rössing und dem benachbarten Barnten, für das Projekt zusammengekommen.

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