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„Musik ist bei uns ein Thema“

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Daniela Below und Andreas Arlt vom Gemeindejugendring diskutieren mit den Mitgliedern, hier Kornelia Netenjakob von Sobera sowie dem Mehrgenerationenhaus Komm und Jugendpflegerin Silke Krämer (v.l.). Foto: Oelkers
Daniela Below und Andreas Arlt vom Gemeindejugendring diskutieren mit den Mitgliedern, hier Kornelia Netenjakob von Sobera sowie dem Mehrgenerationenhaus Komm und Jugendpflegerin Silke Krämer (v.l.). Foto: Oelkers

NORDSTEMMEN „Es wäre schön, wenn bei der Sitzung des Jugendausschusses am Montag Publikum da wäre und sich einbrächte“, lud Markus Tischbier von der Gemeindeverwaltung die Mitglieder des Gemeindejugendrings (GJR) ein. Denn gleich zwei Tagesordnungspunkte beschäftigen sich mit den Belangen des in der Jugendarbeit federführenden Vereins der Gemeinde, dem derzeit 32 Mitgliedsvereine angehören.

Das betrifft zum einen einen Zuschuss zum neuen „GJR-Mobil“. Zum anderen beschäftigt sich der Ausschuss erstmals öffentlich mit der Sanierung des Jugendzentrums (JUZ) in der Hauptstraße 110, „damit“, so Tischbier, „diese Institution an gleicher Stelle für weitere Jahrzehnte garantiert werden kann.“ Derzeit kommen Jugendpflegerin Silke Krämer zufolge jeden Tag zwischen zehn und 30 Jugendliche ins JUZ, die hier ihre Freizeit verbringen und bei Bedarf das Beratungsangebot wie Hausaufgaben- und Bewerbungshilfe nutzen.

Auch zum Gitarren- oder Flötenunterricht kommen Kinder und Jugendliche ins JUZ. „Musik ist bei uns ein Thema“, berichtete Silke Krämer. Etabliert habe sich der Bandraum, der regelmäßig für Proben genutzt werde. Derzeit laufen Planungen für ein neues Angebot, das ohne Musik undenkbar ist: Es soll eine Kinderdisco im JUZ geben.

Wie die vielen von der Jugendpflege angebotenen Highlights laufen auch die übrigen Projekte des Gemeindejugendrings rund. Das gilt insbesondere für „Kohle für Kids“. Dank großzügiger Sach- und Geldspenden von nahezu 6 000 Euro konnten, wie Daniela Below ausführte, wieder zahlreiche bedürftige Kinder und Jugendliche unterstützt werden. So ist auch im vergangenen Jahr der GJR-Vorsitzende Andreas Arlt als Weihnachtsmann mit seinen Engeln „on Tour“ gewesen und hat 46 Kinder aus 24 Familien beschert. Außerdem wurden beispielsweise für 13 Kinder 1 358 Euro an Zuschüssen für das Mittagessen in Kindertagesstätte oder Schule gezahlt.

In seinem Jahresbericht unterstrich Andreas Arlt, wie wichtig es sei, „dass sich die Vereine untereinander bei ihren Veranstaltungen treffen.“ Dementsprechend ist der GJR bei zahlreichen Veranstaltungen vertreten gewesen, etwa beim Maibaumaufstellen, beim Schießen der KKS, beim Entenrennen und bei der Papierbootregatta der DLRG-Ortsgruppe oder beim Volkstrauertag, an dessen Gestaltung Jugendliche mit Jugendpflegerin Silke Krämer mitgewirkt haben.

Als ein Highlight des Jahres hob Arlt den Weltkindertag hervor. „Die Anzahl der teilnehmenden Kinder steigt jedes Jahr“, freute er sich über die tolle Resonanz bei Jung und Alt. Weitaus schlechter bestellt ist es um den kommunalpolitischen Erfahrungsaustausch, der sich an die Hauptausschusssitzung anschließt. Vorsitzender Andreas Arlt würde sich wünschen, dass mehr Jugendliche auch an dieser Veranstaltung teilnähmen. oel

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