Nordstemmer SPD stellt Eilantrag / Verwaltung und Feuerwehr arbeiten längst an einer Lösung

Mit Schnelltests zurück zum Feuerwehrdienst?

Mit gutem Beispiel ist der Ortsrat in Heyersum vorangegangen: Er hat Testungen im Vorfeld seiner Sitzung angeboten. Nicht nur vor politischen Sitzungen sollen Tests vorgenommen werden, auch vor dem Dienstbetrieb der Feuerwehren könnten die Schnelltests künftig zum Einsatz kommen.
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Mit gutem Beispiel ist der Ortsrat in Heyersum vorangegangen: Er hat Testungen im Vorfeld seiner Sitzung angeboten. Nicht nur vor politischen Sitzungen sollen Tests vorgenommen werden, auch vor dem Dienstbetrieb der Feuerwehren könnten die Schnelltests künftig zum Einsatz kommen.

Nordstemmen – Einen Eilantrag legen die Nordstemmer Sozialdemokraten jetzt vor. Ihr Ziel sei, den Einsatzkräften der Feuerwehren die Rückkehr zum Dienstbetrieb zu ermöglichen – mit Corona-Schnelltests. „Wie wir den Ausführungen unseres Gemeindebrandmeisters in der Sitzung des Fachausschuss Finanzen, Wirtschaftsförderung, Marketing und Feuerschutz entnehmen konnten, droht in kurzer Zeit, dass die Atemschutzgeräteträger nicht mehr eingesetzt werden dürfen, da ihnen die Teilnahme am Übungsdienst nicht möglich ist. Diese Möglichkeit könnte durch regelmäßige Tests wieder gegeben werden“, erläutert die SPD in ihrem Antrag, der auf die Tagesordnung der nächsten Verwaltungsausschusssitzung wandern wird. 

„Wir sind schon seit einigen Wochen im Gespräch, um zu prüfen, welche Möglichkeiten es für die Feuerwehren gibt“, informiert Bürgermeisterin Nicole Dombrowski. Ziel sei es, allen Einsatzkräften schnellstmöglich einen Übungsdienst zu ermöglichen. Aber so einfach sei es nicht, beschreibt sie ein komplexes Thema, das in Absprache mit dem Gesundheitsamt und dem Landkreis bewegt werde. Die gesamte Bürgermeisterrunde des Landkreises arbeite an „einer einheitlichen Lösung“. Denn allen sei klar: „Online-Dienste können die Praxis nicht ersetzen“, betont die Verwaltungschefin, die allerdings zugleich zu bedenken gibt, welche finanziellen Belastungen auf die Gemeinde zukommen. „Corona wird uns finanziell wehtun“, sagt sie in aller Deutlichkeit.

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