Lichterketten und Leuchtfiguren: Randolf Liß aus Heyersum konstruiert vieles selbst

„Weihnachtshaus“  begeistert Jung und Alt

Seit 30 Jahren schmückt Randolf Liß aus Heyersum sein Haus zu Weihnachten mit vielen bunten Lichterketten.
+
Seit 30 Jahren schmückt Randolf Liß sein Haus zu Weihnachten mit vielen bunten Lichterketten.

Heyersum – Wer kennt es nicht, das hell beleuchtete Haus an der Straße „Scharfe Worth“ in Heyersum? Jedem, der um die Weihnachtszeit schon einmal durch das Dorf gefahren ist, wird das bunt blinkende Haus ein Begriff sein. Seit gut 30 Jahren schmückt Randolf Liß alljährlich im Winter sein Heim mit zahlreichen Lichterketten und Leuchtfiguren – teils sogar von ihm selbst konstruiert.

„Die Kerze vorne im Garten habe ich mit Material aus dem 3D-Drucker, Lichterkette und Lichtsteuerung gebaut“, berichtet der gelernte Feinmechaniker, Luftfahrzeug- und Zahntechniker stolz.  Inspiriert durch den amerikanischen Weihnachtsfilm „Schöne Bescherung“ aus dem Jahr 1989 fasste er nach dem Tod seiner Mutter kurz vor Weihnachten den Entschluss, sein Haus ebenfalls hell erstrahlen zu lassen. Diese Tradition führt Liß seitdem fort, verfolgt dabei jedoch kein bestimmtes Beleuchtungskonzept: Er platziert einfach das, was ihm gefällt.

Ein Publikumsmagnet

Sein „Weihnachtshaus“ erlangte schnell Bekanntheit. Vor gut 20 Jahren bekam der Heyersumer sogar einen Preis für sein Werk: Ein Energieversorgungsunternehmen suchte das am schönsten beleuchtete Haus in Hildesheim. Die Nachricht über den Sieg seines Hauses erreichte ihn, als er gerade auf Geschäftsreise in Asien war.  „Damals habe ich sogar noch das Dach geschmückt“, erzählt der 62-Jährige. Das tut er heute nicht mehr, doch auch die am Boden befindlichen Lichter sind für Passanten Anlass genug, stehen zu bleiben und sich die Lichterpracht genauer anzusehen. Oft komme es vor, dass Leute klingeln und fragen, ob sie das Haus fotografieren dürfen. Darüber freue sich Randolf Liß jedes Mal aufs Neue. Das Interesse der Bevölkerung sei groß, das Feedback durchweg positiv. Bereits im Herbst kamen Kinder zu ihm und fragten, ob die Beleuchtung auch in diesem Jahr wieder angebracht werde. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare