Kuratorium der Stiftung St. Johannis verabschiedet Lore Böllersen / 167 384,61 Euro Vermögen

Ute Lehrke verstärkt Team

Hermann Reinhold, Ute Lehrke, Hans-Ulrich Gerth, Achim Bothmann, Michael Meinen, Andreas Presuhn, Adelheid Berker, Thorsten Esse und Hans Peter Keitmann (v.l.) bilden das neue neunköpfige Kuratorium der Stiftung St. Johannis, aus dem Lore Böllersen (5.v.r.) nach gut sechs Jahren Stiftungsarbeit ausscheidet. Foto: Hüsing

NORDSTEMMEN „Es hat Spaß gemacht, mit Euch allen zusammenzuarbeiten“, verabschiedet sich Lore Böllersen von den anderen Kuratoriumsmitgliedern. Seit der Idee im Mai 2007, eine Stiftung für die St. Johannis-Kirchengemeinde zu gründen, engagiert sich die Nordstemmerin ehrenamtlich.

„Lore, Du warst von Anfang an dabei, sowohl im Stiftungsrat als auch beim später eingesetzten Kuratorium“, bedankt sich Vorsitzender Hans Peter Keitmann. Im Rahmen einer Kuratoriumssitzung lässt er die Anfänge der Stiftung St. Johannis kurz Revue passieren und erinnert an Lore Böllersens Einsatz – beispielsweise beim Protokollieren. „Ein Jahr sollte ich vertretungsweise Protokoll schreiben“, merkt Lore Böllersen an. Doch stillschweigend wurde das „Amt“ fortgesetzt, bis zu dieser Versammlung.

„Ute Lehrke, ich freue mich, dass wir Dich für unsere Arbeit gewinnen konnten, und Du die Aufgabengebiete von Lore übernimmst“, nutzt Hans Peter Keitmann die Gelegenheit, um die Nachfolgerin zu begrüßen. Die 49-Jährige aus Nordstemmen habe sich der Kirchengemeinde immer verbunden gefühlt. „Ich gehörte zur Mini-Kirche und dann zu den Konfetti-Müttern“, erzählt sie, wie sie mit ihren beiden Kindern „mitgewachsen“ sei. Die gelernte Sekretärin habe jetzt als Hausfrau mit einem 13-jährigen Mädchen und einem elfjährigen Jungen Zeit für ein Ehrenamt: „Ich steige gerne mit ein.“

Zu den Tätigkeitsfeldern von Lore Böllersen gehört die Organisation des Weihnachtsmarktes. „2008 gab es den ersten Markt am Kirchbrink mit vielen Helfern und acht Buden“, berichtet Hans Peter Keitmann. Lore Böllersen habe immer das Gespräch mit den Marktbeschickern gesucht, neue angeworben und so die Angebotspalette ausgebaut. „Es sind freundschaftliche Kontakte entstanden“, so Keitmann. Hiervon hofft nun auch Ute Lehrke zu profitieren. Am dritten Advent ist sie bereits gemeinsam mit Lore Böllersen von Stand zu Stand gegangen, um sich vorzustellen. „Außerdem hast Du in der Kaffeestube mitgearbeitet und Dich so gleich eingebracht“, freut sich der Kuratoriumsvorsitzende über diesen Einsatz.

Er bedauere, dass Lore Böllersen nun aus dem Kuratorium ausscheide, könne aber verstehen, dass sie ihren Mann, der gerade seinen Hof vergrößert hat, unterstützen wolle. „Ja, und nebenbei arbeite ich auch noch Vollzeit im Krankenhaus“, wirft Lore Böllersen mit einem Schmunzeln ein.

Durch Ute Lehrke ist das neunköpfige Kuratorium wieder komplett: „Wir wollten gerne ein weibliches Mitglied, und durch die schulpflichtigen Kinder können wir die Stiftungsarbeit mit Ute Lehrke hoffentlich in jüngere Kreise bringen“, begründet Hans Peter Keitmann die Wahl. Der Vorsitzende nutzt die Gelegenheit, um noch einmal auf das vergangene Jahr zurückzublicken.

„2013 war erfolgreich. Wir haben den Amberbaum am Pfarrhaus gepflanzt, unser sechsjähriges Bestehen gefeiert, Sparschweine für den Stiftungszuwachs ausgegeben und einen sehr gelungenen Weihnachtsmarkt durchgeführt“, zählt er auf. Dieser sei auch finanziell erfolgreich gewesen, 3 200 Euro konnten dem Stiftungsvermögen, das zum Jahresende 167 384,61 Euro betrug, zugeführt werden.

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