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Tischbier: „Wir wollen gewappnet sein“

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Von: Larissa Zimmer

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Die „Steuerungsgruppe Ukrainehilfe“ berät darüber, wie die Aufnahme und Versorgung geflüchteter Menschen aus der Ukraine zu strukturieren ist.
Die „Steuerungsgruppe Ukrainehilfe“ berät darüber, wie die Aufnahme und Versorgung geflüchteter Menschen aus der Ukraine zu strukturieren ist. © Hormann

Nordstemmen – Der Startschuss ist gefallen, in Nordstemmen kümmert sich von nun an die „Steuerungsgruppe Ukrainehilfe“ um eine strukturierte Aufnahme und Versorgung Geflüchteter aus dem Kriegsgebiet. Diese Gruppe setzt sich zusammen aus Gemeindebürgermeisterin Nicole Dombrowski, ihrem Allgemeinen Vertreter Marcus Tischbier, Dr. Cornelia Ott als Vertreterin des Runden Tisches Asyl, dem regionalen Flüchtlingsberater Mohammed Nouali, Irmtraut Mundhenke, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Nordstemmen, Kornelia Netenjakob und Integrationskoordinatorin Paloma Klages als Vertretung für das Komm-Mehrgenerationenhaus sowie die Ortsbürgermeister der Nordstemmer Ortsteile.

Geplant sind kurzfristige Hilfen zur Überbrückung, einige der Geflüchteten seien vielleicht nur auf der Durchreise, vermutet Tischbier. Ziel sei es, die Menschen unterzubringen und gleichzeitig sicherzustellen, dass sie sich vor Ort selbst versorgen können. In den Ortschaften haben sich bereits Arbeitsgruppen gebildet, deren Arbeit nun im besten Fall in der neueren Koordinationsgruppe gebündelt werden soll.

Momentan liege der Schwerpunkt auf der Versorgung Hilfesuchender aus der Ukraine, schlichtweg darin begründet, dass Hilfe in dieser Richtung akut benötigt wird. Das Hilfsangebot gelte jedoch auch für Geflüchtete aus jeglichen anderen Kriegs- und Krisengebieten, betont Ott. „Wir wollen gewappnet sein, Strukturen schaffen, informieren, Hilfen und Lösungen anbieten“, erklärt Tischbier die Aufgaben der Steuerungsgruppe. Um sich besser abzustimmen und auf dem neuesten Stand zu sein, treffen sich die Beteiligten fortan wöchentlich, als nächstes am Mittwoch, 16. März. Wer selbst helfen und etwas spenden möchte, findet alle wichtigen Informationen zu benötigten Spenden, zum Spendenkonto, zu Ansprechpartnern und weitere Hinweise auf der Homepage der Gemeinde unter www.nordstemmen.de/Bildung-Soziales, Stichwort „Ukraine-Hilfe in Nordstemmen“. Benötigt werden Geldspenden, Sachspenden oder Wohnraumangebote wie Gästezimmer oder Ferienwohnungen. Sachspenden nehmen der DRK-Ortsverein und das Komm-Mehrgenerationenhaus entgegen, Wohnmöglichkeiten können direkt an die Gemeinde und an den Landkreis gemeldet werden, dieser teilt den Menschen dann die Wohnungen zu.

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