Bestellungen dürfen nur an der Tür abgeholt werden

Kleiderkammer muss wieder schließen

Kleiderkammer Nordstemmen
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In der Kleiderkammer dürfen Sachen im Moment nur nach telefonischer Bestellung an der Tür abgeholt werden.

Nordstemmen – „Wir haben es nur gut gemeint, müssen aber leider zurückrudern“, sagt Irmtraut Mundhenke, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins. So muss die Kleiderkammer Nordstemmen wieder schließen. Denn: Kunden dürfen nicht in den Laden hinein.

So hatte sich die DRK-Vorsitzende mit ihrem Team, das selbst zur Corona-Risikogruppe gehört, entschlossen, die Kleiderkammer am vergangenen Donnerstag unter Einhaltung der AHA-Regeln zu öffnen und jeweils nur einen Kunden in den Laden zu lassen, damit Bedürftige aus Nordstemmen und der Region angesichts des Wintereinbruchs mit zweistelligen Minusgraden mit warmer Kleidung versorgt werden können und nicht frieren müssen – so war zumindest der Plan der ehrenamtlichen Rotkreuzler, der am Nachmittag nach einem Anruf der Kreisverwaltung jedoch ein schnelles Ende fand. Ein Mitarbeiter hatte Mundhenke unmissverständlich klar gemacht, dass die Kleiderkammer derzeit nicht geöffnet werden darf und ihnen bei Missachtung eine Ordnungswidrigkeitsstrafe droht. Daraufhin haben Mundhenke und ihre Mitarbeiterin selbstverständlich die Kleiderkammer „dichtgemacht“ und einen Hinweiszettel an der Tür angebracht. Nun verfährt der DRK-Ortsverein bei Anfragen so, wie es aktuell im Fall von Kleiderkammern gestattet ist: „Man kann auf Bestellung telefonisch bei uns Bekleidung, Bettwäsche und Schuhe ordern und vor der Kleiderkammer abholen“, erläutert Mundhenke. Erreichbar ist die DRK-Chefin unter 0174/6744907. Bestellungen können weiterhin unter 05069/3733 (Anrufbeantworter) oder per Fax (05069/ 8061467) eingehen. Wissen müsse man, was in welcher Größe benötigt wird – und es muss ein Zeitpunkt zum Abholen abgemacht werden. Dann würde das Team die Sachen zusammenstellen.

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