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Jugendgruppenleiter-Ausbildung via Online-Treffen

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Von: Kim Hüsing

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Die Juleica-Schulung, die die Jugendpflege Nordstemmen gerade anbietet, findet überwiegend via Zoom-Meeting statt. Doch auch online lassen sich Inhalte vermitteln – einschließlich einer spontanen Ideensammlung für eine Streitschlichterübung.
Die Juleica-Schulung, die die Jugendpflege Nordstemmen gerade anbietet, findet überwiegend via Zoom-Meeting statt. Doch auch online lassen sich Inhalte vermitteln – einschließlich einer spontanen Ideensammlung für eine Streitschlichterübung. © Kim Hüsing

Nordstemmen – Jugendlichen einen Raum für Austausch und Kreativität bieten, Ansprechpartner sein und Angebote machen – all dies hat sich nicht nur die Jugendpflege in Nordstemmen auf die Fahnen geschrieben. Da das Jugendzentrum im Lockdown geschlossen und selbst Kleingruppenarbeit schwer möglich ist, haben sich die Nordstemmer Jugendpfleger Silke Krämer und Holger Bartholl entschieden, wenigstens online für die Jugendlichen da zu sein.

Täglich von 18 bis 21 Uhr bieten sie Jugendtreffs per Onlinekonferenz über das Tool Zoom an. „Es sind immer zwischen fünf und 15 Leute da. Wir unterhalten uns, spielen Browserspiele, machen ein Quiz und demnächst wollen wir zusammen kochen“, erzählt Silke Krämer. „Es ist manchmal voller als im JUZ und wir spielen den ganzen Abend, nicht nur eine Stunde.“

Dennoch warten die Jugendpfleger genauso wie ihre Schützlinge darauf, sich wieder persönlich treffen und austauschen zu können. Um sich auf diese Zeit vorzubereiten und sicher sein zu können, dann genügend Mitarbeiter zur Verfügung zu haben, haben sich Silke Krämer und Holger Bartholl entschieden, die diesjährige Jugendleiter-Ausbildung nicht ausfallen zu lassen, sondern sie überwiegend online anzubieten.

„Soweit ich weiß, sind wir die einzige Jugendpflege im Landkreis, die derzeit Juleica anbietet“, sagt Silke Krämer. Die Marienbergschule in Nordstemmen war eine große Hilfe, um mit den Jugendlichen auch während des Lockdowns in Kontakt zu treten. 22 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 20 Jahren, davon 50 Prozent Ehemalige, die das Angebot als Fortbildung nutzen, haben sich gemeldet und nehmen teil. Die Teilnehmer kommen nicht nur aus der Gemeinde Nordstemmen, sondern aus vielen Teilen des Landkreises.

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