Ein erfolgreiches Jahr: Blasorchester Nordstemmen zufrieden

Ab jetzt ist „jeder gefragt“

125 Mitglieder zählt das Blasorchester Nordstemmen, 43 von ihnen sind aktive Musiker. Bei der Jahreshauptversammlung steht vor allem die Jugendarbeit im Fokus. Fotos: Oelkers

NORDSTEMMEN In „allerbester Weise“ hat das Blasorchester Nordstemmen im Jahr 2014 „das kulturelle Leben in Nordstemmen wieder mitgestaltet und mitgeprägt“, lobte Bernhard Flegel die zu ihrer Mitgliederversammlung im Feuerwehrhaus zusammengekommenen Musiker. Das Blasorchester sei „musikalischer Botschafter Nordstemmens“, betonte der Ortsbürgermeister und rief als eines von vielen Beispielen das Schloss-Marienburg-Tattoo in Erinnerung.

Die vom Blasorchester im Jahr 2009 ins Leben gerufene Erfolgsveranstaltung hat im zurückliegenden Jahr 1 800 Besucher auf die Marienburg gelockt.

„Man glaubt es kaum“, freute sich Vorsitzende Michaela Ola über die positive Entwicklung. Auch die jüngst rückläufigen Besucherzahlen beim Jahreskonzert hätten im vergangenen Jahr „leicht abgefangen“ werden können. Gleiches haben sich die Verantwortlichen auch in diesem Jahr zum Ziel gemacht. Für das mittlerweile 57. Jahreskonzert Anfang März hat das Blasorchester Nordstemmen für die Besucher wieder ein attraktives Konzertprogramm zusammengestellt. „Intensive musikalische Vorbereitung ist erforderlich“, ermahnte Ola die Aktiven, „um das Publikum bei der Stange zu halten.“

Mehr Disziplin

Übereinstimmend mit Dirigent Gerd Rodenwaldt wünschte sie sich nachdrücklich ein regelmäßiges und pünktliches Erscheinen aller Musiker bei den gemeinsamen Proben. Um die Unabhängigkeit des derzeit 125 Mitglieder, darunter 43 aktive Musiker, zählenden Orchesters mit einem Durchschnittsalter von 36 Jahren auf lange Sicht zu erhalten, liegt der Vorsitzenden die Gewinnung neuer Mitglieder am Herzen. Dabei sei „jeder gefragt“, appellierte Ola an die Versammlung.

Unterstützt wurde sie dabei von der aus beruflichen Gründen aus dem Amt scheidenden Jugendwartin Nadine Lutze, die betonte: „Wir müssen mehr Jugendliche für uns gewinnen.“

Auf die Auftritte des Blasorchesters zurückblickend zeigte sich Dirigent Gerd Rodenwaldt „recht zufrieden mit dem, was wir abgeliefert haben.“ Nicht zufrieden war er dagegen mit der Entwicklung des Nordstemmer Oktoberfestes. Im vergangenen Jahr waren die Besucherzahlen stark zurückgegangen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, soll das nächste Oktoberfest im „Deutschen Haus“ nicht mehr an einem Sonntagvormittag, sondern an einem Samstagabend gefeiert werden.

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