Im Gespräch mit Ortsbürgermeister Bernhard Flegel

„Nordstemmen ist zusammengerückt“

„Nordstemmen ist näher zusammengerückt“: Ortsbürgermeister Bernhard Flegel hofft, dass sich die Initiativen, die sich im Zuge der Corona-Pandemie gegründet haben, bestehen bleiben.
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„Nordstemmen ist näher zusammengerückt“: Ortsbürgermeister Bernhard Flegel hofft, dass sich die Initiativen, die sich im Zuge der Corona-Pandemie gegründet haben, bestehen bleiben.

Nordstemmen – „Nordstemmen ist zusammengerückt“, freut sich Bernhard Flegel über die Initiativen, die sich im vergangenen Jahr im Zuge der Corona-Pandemie gebildet haben – von der Einkaufshilfe bis zum Nähen von Mund-Nasen-Masken. „Das DRK hat rund um die Uhr genäht“, blickt er im Gespräch mit der LDZ auf das vergangene Jahr, das sowohl von der Corona-Pandemie als auch von Baustellen und Umleitungen geprägt war. 

Auch wenn viele Veranstaltungen abgesagt werden mussten, hat sich dennoch viel in Nordstemmen bewegt, wie Bernhard Flegel von „einer regen Bautätigkeit“ spricht – vom Unternehmen MTB, das auf das ehemalige Tangermann-Gelände zieht, über das Argentum der Kreiswohnbau bis hin zu den Therapeuten, die an der Lise-Meitner-Straße ein modernes Gesundheitszentrum bauen. Alle Projekte sollen im neuen Jahr abgeschlossen werden, freut sich der Nordstemmer Ortsbürgermeister über die Entwicklung. Und er hat noch mehr Grund zur Freude: „Das ist zurzeit der Renner“, blickt er auf die Lückenbebauung beispielsweise an der Marienbergstraße oder am Schlingweg. Weitere Lücken sollen im neuen Jahr geschlossen werden.

„Findungsphase“: Kandidatensuche für Kommunalwahlen

Höhepunkt im Herbst werden die Kommunalwahlen sein: „Wir sind gerade in der Findungsphase“, sagt Ortsbürgermeister Bernhard Flegel, der von einigen Menschen berichtet, die er in den nächsten Tagen ansprechen möchte, ob sie sich vorstellen könnten, für den Orts- oder Gemeinderat zu kandidieren. „Das ist eine gute und sinnvolle Aufgabe“, wirbt der Christdemokrat für die Kommunalpolitik, die es ermögliche, vor Ort zu gestalten. Schon jetzt aber stehe fest: Es gebe nicht genug „Nachrücker“ für die, die ihr Amt abgeben wollen. Er selbst hat noch nicht entschieden, ober er erneut als Ortsbürgermeister zur Verfügung stehen würde: „Ich werde in diesem Jahr 70“, gibt er zu bedenken. Noch fühle er sich fit, doch was in einem halben Jahr sein kann, wisse er nicht. Für den Fall, dass sich letztlich nicht genügend Kandidaten finden sollten, gibt es mehrere Möglichkeiten – von einer gemeinsamen Liste bis zur Verkleinerung der Ortsräte. „Ich sage aber immer, sieben Ortsratsmitglieder haben mehr Ideen als fünf“, gibt er zu bedenken. Daher hofft er, am Ende genügend Kandidaten zu finden. „Wenden Sie sich an die Parteien“, richtet er sich an alle Interessierten.

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